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Industrie unterzeichnet Erklärung zur Gründung einer Gemeinsamen Wasserstoff-Technologieinitiative

Am Vorabend der Jahreskonferenz der Europäischen Technologieplattform für Wasserstoff und Brennstoffzellen (European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform - HFP) haben rund 48 der an der Plattform beteiligten Unternehmen eine Erklärung zur Gründung einer Gemeinsamen Techn...

Am Vorabend der Jahreskonferenz der Europäischen Technologieplattform für Wasserstoff und Brennstoffzellen (European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform - HFP) haben rund 48 der an der Plattform beteiligten Unternehmen eine Erklärung zur Gründung einer Gemeinsamen Technologieinitiative (Joint Technology Initiative - JTI) unterzeichnet. JTI sind langfristig angelegte öffentlich-private Partnerschaften, die die Technologie in bestimmten Bereichen vorantreiben sollen. Sie werden von der Europäischen Kommission und von der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziell gefördert. Allerdings ist nur eine begrenzte Anzahl von JTI vorgesehen. Laut Umsetzungsplan beträgt der Gesamthaushalt für die JTI 6,7 Milliarden Euro für 2007 bis 2015, die gemeinsam vom öffentlichen und vom privaten Sektor zur Verfügung gestellt werden sollen. In einer Erklärung der HFP heißt es, "diese Unterstützung durch die Industrie könnte dazu führen, dass in den nächsten zehn Jahren mehr als fünf Milliarden Euro in die Wasserstoffforschung investiert werden". Die Erklärung weiter: "Die Partner gehen davon aus, dass das Investitionsniveau der Industrie wahrscheinlich über 2016 hinausgeht und ansteigt. Vorbehaltlich der Ergebnisse laufender Verhandlungen und des erwarteten Anstiegs des Gesamtbudgets für das RP7 [Siebte Rahmenprogramm] wird die Europäische Kommission ihre Investitionen unter dem RP6 in Höhe von 75 Millionen Euro/Jahr erhöhen." In einer Rede am 4. Oktober sagte der EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik, alle an den JTI beteiligten Parteien "bewegen sich auf ausgereifte Mechanismen der Zusammenarbeit zu". Er begrüßte die Erklärung, warnte aber gleichzeitig, dass der Rat und das Europäische Parlament noch überzeugt werden müssten, dass eine solche JTI wirklich einen wichtigen Beitrag leisten kann. Zu den im Umsetzungsplan aufgeführten prioritären Maßnahmen gehören: - die Entwicklung von Fahrzeug- und Infrastrukturtechnologien, die eine Kommerzialisierung bis zum Jahr 2015 oder früher ermöglichen, wobei der Kostenreduzierung und dem Aufbau einer Infrastruktur besondere Bedeutung zukommt; - Lieferung von 10 bis 20 Prozent der Wasserstoffenergie aus CO2-freien oder sauberen Technologien bis 2015; - Brennstoffzellen für die Wärmekraftkopplung, wobei bis 2015 Kapazitäten für mehr als 1 Gigawatt (GW) in Betrieb sein müssen; - Markteinführung von Tausenden von Brennstoffzellenprodukten bis 2010.

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