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Finnland an der Spitze der Tabelle für wissenschaftliche Veröffentlichungen

Die Zahl der Veröffentlichungen finnischer Forscher in internationalen Zeitschriften hat sich laut einem neuen Bericht der Akademie von Finnland beträchtlich erhöht. Die Studie "Finnish Science in International Comparison: A Bibliometric Analysis" ("Finnische Wissenschaft im...

Die Zahl der Veröffentlichungen finnischer Forscher in internationalen Zeitschriften hat sich laut einem neuen Bericht der Akademie von Finnland beträchtlich erhöht. Die Studie "Finnish Science in International Comparison: A Bibliometric Analysis" ("Finnische Wissenschaft im internationalen Vergleich: eine bibliometrische Analyse") hat ergeben, dass sich in den vergangenen 20 Jahren die Zahl der Veröffentlichungen finnischer Forscher in international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften um das 2,5-Fache erhöht und im Jahr 2005 einen Höchststand von 8 300 Veröffentlichungen erreicht hat. Dies macht Finnland zu einem der weltweit größten Veröffentlicher von wissenschaftlicher Forschung im Verhältnis zu Bevölkerung und BIP, wobei das Land traditionell starke wissenschaftsintensive Länder wie das UK und Deutschland hinter sich lässt. In Bezug auf die Zahl der Veröffentlichungen haben die finnischen Forscher der Studie zufolge eine Vorliebe für Naturwissenschaften (43 Prozent) und Medizinwissenschaften (39 Prozent), gefolgt von Ingenieurwesen und Technologie (rund zehn Prozent) und Agrarwissenschaften (drei Prozent). Seit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 1995 haben die finnischen Forscher häufiger in internationalen Zeitschriften veröffentlicht. Ein Großteil dieser Erhöhung kann auf eine stärkere internationale und europäische Zusammenarbeit zurückgeführt werden. Von 1995 bis 2004 stieg die Zahl der gemeinsamen Veröffentlichungen mit europäischen Kollegen um 85 Prozent. Schweden, das UK, Deutschland, die Niederlande und Frankreich waren die wichtigsten Partnerländer. Darüber hinaus verzeichnete die wissenschaftliche Forschung Finnlands ihr schnellstes Wachstum Anfang der 1990er Jahre, während die 1980er Jahre der Wachstumszeitraum für andere OECD-Länder wie die Vereinigten Staaten, Deutschland, Frankreich und das UK waren. Anfang der 2000er Jahre verzeichneten südeuropäische Länder wie Portugal und die Türkei das stärkste Wachstum ebenso wie China und Südkorea. Finnland ist eines der forschungsintensivsten Länder weltweit. Im Jahr 2003 beliefen sich die nationalen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf insgesamt über 5 Mrd. EUR bzw. 3,49 Prozent des BIP. Auf die Privatwirtschaft entfallen 70 Prozent der gesamten F&E-Finanzierung. Finnland hat außerdem die höchste Zahl von Beschäftigten im Bereich F&E in der EU gemessen an der erwerbstätigen Bevölkerung. Im Jahr 2003 belief sich die Zahl auf 16,2 Personenjahre pro 1 000 Beschäftigte und verzeichnete einen Aufwärtstrend.

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