Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-02

Article available in the following languages:

Europäische Ausstellung zu Forschung und Innovation

Bei der Eröffnung der dritten Europäischen Ausstellung zu Forschung und Innovation hat die französische Ministerin für Hochschule und Forschung die Universitäten und die Privatwirtschaft zu einer engeren Kooperation aufgerufen. Valérie Pécresse kündigte die Pläne der Regieru...

Bei der Eröffnung der dritten Europäischen Ausstellung zu Forschung und Innovation hat die französische Ministerin für Hochschule und Forschung die Universitäten und die Privatwirtschaft zu einer engeren Kooperation aufgerufen. Valérie Pécresse kündigte die Pläne der Regierung an, diese Art von Zusammenarbeit zu fördern, indem Universitätsstudenten bei der Gründung ihrer eigenen innovativen Unternehmen unterstützt werden. "Um Brücken zwischen der Grundlagen- und der angewandten Forschung zu bauen", so die Ministerin, "möchte ich die Schaffung von Gründerzentren an unseren Hochschulen fördern". Die Ankündigung folgte unmittelbar einer Erklärung des französischen Präsidenten, die Regierung werde ehrgeizige "Universitätszonen" bilden. Diese Zonen werden einen besonderen Steuerstatus genießen, der ihre Entwicklung sicherstellen soll. "Auf diese Weise werde wir die Kreativität und den Unternehmergeist junger Menschen mit der Hochschulforschung verbinden", so Pécresse. Laut einer neuen Umfrage, die zeitgleich zur Pariser Ausstellung veröffentlicht wurde, sind 97 Prozent der französischen Öffentlichkeit der Meinung, die Regierung solle die Unterstützung der französischen Forschung als Top-Priorität behandeln. Die Erhebung wurde vom LH2-Institut unter 1 013 Personen im Alter ab 18 Jahren durchgeführt, die über ihre Auffassung zur Bedeutung von Forschung befragt wurden. Laut dieser Umfrage sind 90 Prozent der Befragten am wissenschaftlichen Fortschritt interessiert, während 64 Prozent angaben, dass sie sich nicht ausreichend über die wissenschaftlichen Fortschritte und darüber, wie diese unseren Alltag beeinflussen, informiert fühlen. So war eines der Themen der diesjährigen Ausstellung "Wissenschaft in unserem Alltag". Neben Energie- und Umweltzielen ist es eines der Ziele der Ausstellung, der breiteren Öffentlichkeit Wissenschaft und Forschung zugänglicher zu machen. "Wir haben die drei Themen Energie, Umwelt und Alltag gewählt, weil wir der Meinung sind, dass sie für die Allgemeinheit von großem Interesse sind", sagte Jean Andouze, Direktor des Wissenschaftsausschusses der Ausstellung gegenüber CORDIS-Nachrichten. Die Teilnehmer der diesjährigen Ausstellung wurden daher gebeten, Präsentationen zu den wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnissen vorzubereiten, die seit der letzten Ausstellung in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich entstanden sind, und sich an Gesprächen und Debatten über die aktuellen heißen Themen in der privaten und der öffentlichen Forschung zu beteiligen. "Wir möchten die öffentliche und die private Forschung unter einem Dach zusammenbringen, um zu illustrieren, was sie erreichen können, wenn sie zusammenarbeiten. Und wenn sie zusammenarbeiten, klappt das tatsächlich ziemlich gut", erklärte Andouze. Auch EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik unterstrich in seinem Beitrag im Rahmen der Eröffnungsdebatte über die Herausforderungen von Forschung und Innovation auf globaler Ebene die Zwillingsthemen Energie und Umwelt. Im Hinblick auf die jüngsten UN-IPCC-Berichte forderte Potocnik alle europäischen und internationalen Akteure zu Zusammenarbeit auf, um die wichtigsten globalen Energie- und Umweltfragen gemeinsam zu lösen. "Die IPCC-Berichte sagen unmissverständlich, dass wir Menschen dieses Chaos angerichtet haben, und deshalb liegt es auch in unserer Verantwortung, es wieder aufzuräumen", so Potocnik. "Die Frage ist: Sind wir zur Zusammenarbeit bereit, um technologische Lösungen zu den dringendsten globalen Fragen zu finden? In Europa müssen wir nur eine Entscheidung treffen: Arbeiten wir weiter als Team der Stars oder arbeiten wir gemeinsam als Star-Team", fragte der Kommissar. Die Europäische Ausstellung zu Forschung und Innovation fand vom 7. bis 10. Juni in Paris statt und präsentiert auf 11 000 Quadratmetern mehr als 200 Aussteller. Spanien war in diesem Jahr der Ehrengast.

Länder

Frankreich

Mein Booklet 0 0