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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Potocnik fordert mehr Austausch zwischen Industrie und Hochschulen

Um den EU-Bürgern Wohlstand, eine gesunde Umwelt und eine faire Gesellschaft zu bieten, müsse Europa die dynamischste wissensbasierte Wirtschaft der Welt werden, sagte EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik den Teilnehmern der ersten Konferenz zum Marie-Cur...

Um den EU-Bürgern Wohlstand, eine gesunde Umwelt und eine faire Gesellschaft zu bieten, müsse Europa die dynamischste wissensbasierte Wirtschaft der Welt werden, sagte EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik den Teilnehmern der ersten Konferenz zum Marie-Curie-Programm "Wege und Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen" am 14. Januar. Um das Ziel eines nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums im Angesicht einer zunehmenden Globalisierung und eines härteren Wettbewerbs zu erreichen, unterstrich der Kommissar, sei die Beziehung zwischen Hochschulen und dem privaten Sektor für die Schaffung und Anwendung neuen Wissens von großer Bedeutung. "Innovation für nachhaltige Entwicklung wird nur durch die Schaffung und Anwendung neuen Wissens erreicht. Und unsere Universitäten und öffentlichen Forschungsorganisationen sind eine primäre Quelle für dieses neue Wissen", bemerkte Potocnik. "Durch die Stärkung der Beziehungen zwischen Hochschulen und dem privaten Sektor können wir die Entwicklung von neuen und verbesserten Produkten, Verfahren und Dienstleistungen beschleunigen. Und wir müssen dies tun, um unser anhaltendes wirtschaftliches Wachstum zu sichern", sagte er. Der Kommissar ist der Meinung, dass die Industrie durch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen einen großen Gewinn machen kann, indem sie Zugang zu den geistigen und materiellen Ressourcen der Hochschulen erhalten, einschließlich der Möglichkeit, wissenschaftliche Probleme aus einem neuen Winkel heraus zu betrachten. "Darüber hinaus können die Hochschulen wichtige Fähigkeiten für Forschung und Entwicklung bieten, um Pilotprojekte, Prototypen oder Konzepte zu unterstützen, die zu neuen Produkten und Gewinnen führen. Im Gegenzug können Universitäten und Organisationen durch Ideen und materielle Unterstützung für ihre Bestrebungen profitieren und gleichzeitig Erfahrungen und Einblicke in Managementpraktiken erhalten", sagte Kommissar Potocnik. Dieser Win-win-Ansatz ist ein zentrales Element des Marie-Curie-Programms "Partnerschaften und Wege zwischen Industrie und Hochschulen" unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7). Es stellt zwischen jetzt und 2013 400 Millionen Euro zur Verfügung, um Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Forschungsorganisationen auf der Grundlage eines gemeinsamen Forschungsprojekts zu stärken und den Austausch von Fähigkeiten und Wissen zu fördern, Letzteres durch die Unterstützung der Mitarbeitermobilität zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Das Programm ist nur eine von vielen Maßnahmen für die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie unter dem RP7. Angefangen bei den 30 industriegeführten Europäischen Technologieplattformen (ETP) bis zu den europaweiten öffentlich-privaten Gemeinsamen Technologieinitiativen (GTI) hat die Kommission solche Partnerschaften angeregt und unterstützt. Sie sollen ein Weg sein, um Spitzenforschung anzukurbeln und europäische Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität weiterzuentwickeln. Zum Schluss deutete Potocnik auf andere Initiativen der Europäischen Kommission hin, zum Beispiel auf das Europäische Technologieinstitut (ETI). Die neue Einrichtung wird ein Netzwerk von privaten Unternehmen, Universitäten und Forschungsorganisationen umfassen, dass auf die Förderung von Wissens- und Innovationsgemeinschaften zielen wird. Weiterhin soll es eine Innovationsstrategie verabschieden, die die Frage der staatlichen Beihilfen für Forschung und Entwicklung (FuE), Wagniskapital, Steueranreize, europäische Patente und Einführungsmärkte behandelt. "Auf all diesen Wegen versucht die Kommission die Partnerschaft zwischen den privaten und den öffentlichen Forschungsaktivitäten zu fördern, die Europa für den Erfolg benötigt", schloss Kommissar Potocnik.

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