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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Neue Energie/Klima- und Mobilitätsinitiativen gestartet

SUCCESS (Searching Unprecedented Cooperations on Energy and Climate to Ensure Sustainability) und GAST (Green and Safe Road Transportation) sind die Namen zweier EU-finanzierter Pilotprojekte, die den Weg zum Europäischen Technologieinstitut (ETI) ebnen sollen. Beide neu ins L...

SUCCESS (Searching Unprecedented Cooperations on Energy and Climate to Ensure Sustainability) und GAST (Green and Safe Road Transportation) sind die Namen zweier EU-finanzierter Pilotprojekte, die den Weg zum Europäischen Technologieinstitut (ETI) ebnen sollen. Beide neu ins Leben gerufenen Initiativen werden vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutschland, koordiniert. Dem KIT zufolge zielen beide mit jeweils einer Million Euro von der Europäischen Kommission geförderten Projekte darauf, effiziente und wirksame Wege für die Koordination groß angelegter Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie zu ermitteln. Als Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC, Knowledge and Innovation Communities) ist der Hauptschwerpunkt der Projekte nicht die technische oder wissenschaftliche Lösung eines gegebenen Problems in den Bereichen Energie und Klima oder Mobilität, sondern der Aufbau von Kooperationsstrukturen. "Dazu ist es erforderlich, neue und bisher nicht beschrittene Wege der Koordination und Steuerung zu finden und zu praktizieren", sagte Professor Hans-Jörg Bauer, Leiter des Instituts für Thermische Strömungsmaschinen (ITS) an der Universität Karlsruhe und Koordinator des SUCCESS-Projekts. Aufgrund ihrer Komplexität erfordern beide Bereiche, Energie/Klima sowie Mobilität, eine gemeinsame europäische Anstrengung. Dazu gehören große Forschungsinstitute, Universitäten, Industrie, Technologietransferorganisationen und KMU. So sei es im Zuge der Vorbereitung des Projektes besonders spannend gewesen, Partner aus der Wissenschaft und der Industrie aus ganz Europa zusammenzubringen, die Experten in ganz unterschiedlichen Bereichen seien, mit wissenschaftlichem Hintergrund und mit sozioökonomischem Know-how, fügte Professor Bauer hinzu. Die Suche nach nachhaltigen Lösungen für wissenschaftliche und gesellschaftliche Probleme in Europa hängt von der Stärkung des Wissensdreiecks ab. Dabei sollten nicht nur die Eckpunkte dieses Dreiecks verstärkt werden, sondern insbesondere ihre wechselseitigen Verknüpfungen noch deutlich verbessert werden. Dies gelte, so Bauer, vor allem für die Schnittstellen Forschung und Innovation sowie von Ausbildung und Innovation. "Nur im Verbund ist es möglich, für die essenziellen Fragen der Zukunft von Fahrzeugen und Verkehr in Europa Lösungen zu erarbeiten," so Professor Frank Gauterin, vom Institut für Fahrzeugtechnik und Mobile Arbeitsmaschinen an der Universität Karlsruhe. Eines der Hauptziele des GAST-Projekts ist es, europaweit die Energieeffizienz im Verkehrssektor zu erhöhen und den Verkehr sicherer zu gestalten, sagt er und fügt hinzu, dass sich künftig Industrie und Forschungseinrichtungen noch deutlich stärker als bisher in ihren Forschungszielen abstimmen müssen.

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