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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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EU-Projekt PLATON+ fördert sozioökonomische Forschung

Sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche (Socio-economic Sciences and Humanities, SSH) Forschung wird europaweit immer intensiver betrieben. Das Projekt PLATON+, eine neue, teilweise von der EU mit 997.000 Euro Fördergeldern unterstützte Initiative, hat sich zum Ziel...

Sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche (Socio-economic Sciences and Humanities, SSH) Forschung wird europaweit immer intensiver betrieben. Das Projekt PLATON+, eine neue, teilweise von der EU mit 997.000 Euro Fördergeldern unterstützte Initiative, hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein zu den Ergebnissen dieser Forschung, insbesondere in den Nicht-SSH-Bereichen, zu steigern. Das PLATON+-Konsortium wird Maßnahmen entwickeln, um die Ergebnisse der sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Forschung unter vier Hauptinteressengruppen zu verbreiten: Forscher, Unternehmen, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), politische Entscheidungsträger und Organisationen der Zivilgesellschaft. Im Verlaufe des Projekts "werden die Partner sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Forschung in technologiebezogene Forschung durch Vernetzung integrieren und sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Forschungsorganisationen und Forscher mit ihren Kollegen aus anderen Forschungsbereichen wie nachhaltige Entwicklung, Gesundheit und Nahrungsmittel zusammenführen ", erklärt Dimitris Papageorgiou von Q-PLAN N.G. der das Projekt koordiniert. Während Forscher "die Möglichkeit zur Zusammenarbeit erhalten und ihre Kompetenzen unter multidisziplinären Aktivitäten zusammenlegen können ", werden Politiker auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene sowie Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft" besser über die Ergebnisse von sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlicher Forschung informiert und können diese Ergebnisse zur Verbesserung ihrer Tätigkeiten nutzen", führt Papageorgiou weiter aus. "Die Bedeutung sozioökonomischer Trends für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und allgemein für die Zukunft der KMU ist groß und unbestritten", glaubt Papageorgiou. Einen wichtigen Teil der Projektarbeit wird deswegen der Aufbau von Netzen zwischen KMU und Forschern zu sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Fragestellungen sowie die Bestimmung und Ausschöpfung von gemeinsamen Interessen und Potenzial für die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Gruppen ausmachen. PLATON+ baut auf der Arbeit des PLATON-Projekts auf, dem ersten EU-finanzierten Projekt mit dem Ziel, die Beteiligung von KMU und KMU-Verbänden an europäischen sozioökonomischen Forschungsaktivitäten zu stärken. Im Rahmen des Projekts sind diverse Verbreitungsmaßnahmen vorgesehen, darunter Workshops, Veranstaltungen und internationale Konferenzen. Auch elektronische Dienste wie Datenbanken zur gemeinsamen Nutzung von Forschungsideen sowie eine Reihe von Veröffentlichungen, einschließlich Informationsblätter, politischen Informationsmaterials und politischer Berichte, sind vorgesehen. Darüber hinaus wird das Projekt Lehrgänge für die Schulung von Nicht-SSH-Forschern und Geschäftsgemeinschaften zu SSH-Themen und -Forschungsergebnissen veranstalten. Hinsichtlich seines Einflusses auf die sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Forschung prognostiziert Papageorgiou, dass "PLATON+ eine katalytische und lang anhaltende Wirkung auf die weite Verbreitung der sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Forschung und deren Integration in nicht sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Forschungsthemen [im Siebten Rahmenprogramm (FP7)] haben wird". Das wird wiederum erwartet, um eine weitere Fragmentierung der sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Forschung in Europa abwenden zu können. Papageorgiou schätzt, dass über 1.300 Personen an den Veranstaltungen des Projekts teilnehmen werden: 50% aus dem Forschungsbereich, 20% aus der Industrie, 10% aus Politik und von den Entscheidungsträgern, 10% Organisationen der Zivilgesellschaft und 10% andere. Außerdem rechnet er damit, dass das Projekt-Webportal bis zu 15.000 Nutzern und 6.000 Organisationen bei der direkten Kontaktaufnahme mit Projektpartnern helfen könnte. Das PLATON+-Konsortium setzt sich aus 12 Partnern von 9 Mitgliedsstaaten und der Türkei zusammen.

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