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Mit GigaWaM die Lücke für schnelle Breitbandübertragung schließen

Heutzutage läuft alles in der High-Tech-Welt online. Man kann online Bankgeschäfte erledigen, die Steuererklärung ausfüllen oder sogar online seine Lebensmittel einkaufen. Das ist möglich, weil sich die Übertragungsgeschwindigkeit des Internets enorm gesteigert hat. Doch mit z...

Heutzutage läuft alles in der High-Tech-Welt online. Man kann online Bankgeschäfte erledigen, die Steuererklärung ausfüllen oder sogar online seine Lebensmittel einkaufen. Das ist möglich, weil sich die Übertragungsgeschwindigkeit des Internets enorm gesteigert hat. Doch mit zunehmendem Verkehr erhöhen sich auch Datenstaus. Das europäische Projekt GigaWaM erhielt von der EU 3 Millionen Euro zur Modernisierung des Breitbandzugangs, um ein für alle mal die Staus loszuwerden. Der Bedarf für höhere Internetübertragungsgeschwindigkeiten scheint ein nie endender Kampf zu sein. Je mehr Waren und Dienstleistungen online verfügbar sind, desto mehr Leute nutzen das Internet, was zu einem Anstieg des Datenverkehrs führt. Darum sind EU-finanzierte Projekte wie GigaWaM, das für "Gigabit access passive optical network using wavelength division multiplexing" (Gigabitzugangspassives optisches Netzwerk mit Nutzung von Wellenlängenmultiplex) steht, so wichtig. GigaWaM verspricht das Leben von Europäern und der Gesellschaft in vielfacher Weise zu verbessern. Dazu zählt ein einfacherer Zugang zu einem breiten Angebot an Dienstleistungen, verstärkter Zugriff auf Telemedizin und elektronische Gesundheitsdienste, elektronisch unterstütztes Lernen und Überbrückung der Lücke zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie der Lücke zwischen Ost- und Westeuropa. Wellenlängenmultiplex und PONs (Passive Optical Networks - passive optische Netzwerke) sind für viele schwer zu verstehen. Zuerst muss man das Problem verstehen, um die gemachten Bemühungen zur Lösung des Problems zu verstehen. Das Projekt dauert voraussichtlich bis März 2011. Experten glauben, dass bis 2016 der Breitbandzugang Anforderungen von einem Gigabit pro Sekunde (1 Gb/s) erfüllen muss. Zur Erläuterung: Kupferleitungen, die derzeit unseren Datenkommunikationsbedarf abdecken, haben eine Höchstkapazität von 10 Gb/s, während die Anforderungen zum Sehen der kommenden Generation des hochauflösenden Fernsehens (high-definition television, HDTV) mit 20 Gb/s bemessen sind. Wenn man das unbesehen glaubt, sieht alles gut aus. Doch wenn mehrere HDTVs in jedem Haushalt angeschlossen werden und man bedenkt, dass mehrere Haushalte dasselbe Netzwerk teilen, versteht man, dass die derzeitige Verkabelung dann wirklich lahm gelegt wird. Die Lösung bieten Glasfaserkabel, die die Wissenschaft der Photonik nutzen. Photonik ist eine vielseitige Technologie, die die Kraft des Lichts zum Nutzen der Menschheit nutzt, organisiert, verändert und verstärkt. Durch Photonik wird die Bandbreite auf das 100- bis 1.000-fache der heutigen Breitbandzugänge erhöht werden können. Optische Netzwerke benötigen zur Splittung des Signals keine elektrisch betriebenen Bauteile, stattdessen werden sie mithilfe von Strahlteilern verteilt. Ein Multiplexschema ist nötig, um zu verhindern, dass diese Strahlteiler in andere Strahlen überkreuzen. Mit Wellenlängenmultiplex kann jeder Endnutzer ein eindeutiges Signal senden und empfangen. Das ermöglicht schnelle und kostengünstigere Datenübertragungen. Das Projekt leitet der Spezialist für optische Bauteile Ignis Photonyx AS aus Dänemark. Außerdem sind Ericsson AB aus Schweden, Bauteilhersteller FiconTEC GmbH und Laserdiodenhändler VertiLas GmbH, beide aus Deutschland, daran beteiligt. Auch Ignis Photonyx INC aus Kanada arbeitet mit. Sie glauben, dass sie zusammen nicht nur diese Kommunikationsmethode verfügbar machen können, sondern auch zu für den Durchschnitts-EU-Bürger erschwinglichen Preisen. Die kommerziellen Möglichkeiten sind auch riesig. Wenn das lieferfähige Produkt in fünf Jahren auf den Markt kommt, könnte der Absatz 230 Millionen Euro jährlich bei vorsichtigen Schätzungen erreichen.

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