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Rat erörtert PHARE, Weißbuch sowie FTE-Zusammenarbeit mit der Schweiz

Am 31. Oktober 1994 tagte der Europäische Rat in Luxemburg unter dem Vorsitz des deutschen Außenministers Klaus Kinkel, um Fragen allgemeiner Art zu erörtern. Dabei ging es um die Beziehungen mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, v. a. im Hinblick auf die künftige Ausrichtu...

Am 31. Oktober 1994 tagte der Europäische Rat in Luxemburg unter dem Vorsitz des deutschen Außenministers Klaus Kinkel, um Fragen allgemeiner Art zu erörtern. Dabei ging es um die Beziehungen mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, v. a. im Hinblick auf die künftige Ausrichtung des PHARE-Programms und die Zusammenarbeit auf den Gebieten Kultur, Jugend, Bildung und Information. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Umsetzung des Weißbuchs der Kommission diskutiert, und zwar mit folgenden Schwerpukten: Vollendung des Binnenmarkts, quantitative und qualitative Entwicklung der Forschung, Finanzierung großer Infrastrukturnetze, Verwirklichung der Informationsgesellschaft, Verbesserung der Beschäftigungssysteme sowie Verhältnis zwischen Wachstum, Umwelt und Beschäftigung. Auf dem Gebiet der Zusammenarbeit ermächtigte der Rat die Kommission, mit der Schweiz ein bilaterales Abkommen über Forschung und technologische Entwicklung auszuhandeln. Ferner entschied der Rat über die Durchführung eines Gemeinschaftssystems zur Überwachung von Unfällen in Haus und Freizeit (1994-1997) sowie über eine Richtlinie über den Einsatz gefährlicher Stoffe.