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Start der EU-finanzierten Website "ecancerHub"

Ein soeben gestartetes Informationsportal für Krebspatienten bietet eine offenen (open-access) und integrierten Ansatz, über den alle, die mit Krebs zu tun haben, qualitativ hochwertige und zuverlässige Informationen erhalten können. In "ecancerHub" stecken zwei Jahre Arbeit...

Ein soeben gestartetes Informationsportal für Krebspatienten bietet eine offenen (open-access) und integrierten Ansatz, über den alle, die mit Krebs zu tun haben, qualitativ hochwertige und zuverlässige Informationen erhalten können. In "ecancerHub" stecken zwei Jahre Arbeit im Rahmen des Projekts EUROCANCERCOMS ("Establishing an efficient network for cancer communication in Europe"), das mit mehr als 1,2 Mio. EUR aus dem Themenbereich "Wissenschaft in der Gesellschaft" des Siebten Rahmenprogramms (RP7) finanziert wurde. Es führt Informationen aus großen europäischen Krebsorganisationen auf einer einzigen, einfach zu bedienenden Website zusammen. Die Website soll einen einzigen Ort bieten, an dem Patienten, Gesundheitspersonal, Forscher und Politiker zusammenkommen können, um sich auszutauschen, zu diskutieren, zu debattieren und Wissen aufzubauen. Mithilfe von Social-Media-Anwendungen wurde sie vertraut und benutzerfreundlich gestaltet. Zu finden sind dort Informationen über verschiedene Krebsarten, sowohl für Patienten und als auch für deren Familien. Übergeordnetes Ziel von EUROCANCERCOMS war es, mithilfe einer einzelnen Website Mängel in der Kommunikation und Verbreitung von Informationen über Krebs in Europa zu beseitigen. "Wir sind begeistert und erfreut über die positive Resonanz der Projektpartner, die die Notwendigkeit für eine Lösung des Kommunikationsproblems für alle, die in Europa von Krebs betroffen sind, erkannt haben", sagt der Projektleiter von EUROCANCERCOMS, Professor Gordon McVie, der auch Chefredakteur von ecancermedicalscience ist, einem frei zugänglichen Krebs-Magazin und Online-Nachrichtenportal vom Europäischen Institut für Onkologie in Mailand, Italien. "Wir sind besonders erfreut über den Lösungsvorschlag, den wir jetzt umgesetzt haben: ecancerHub erfüllt unsere Vision eines 'One-Stop-Shops' und wir empfehlen Ihnen dringend, diesen zu nutzen und zu seiner Weiterentwicklung beizutragen." Das Projekt baute auf Forschungen von Rachel Warden an der Universität Nottingham im Vereinigten Königreich auf. Ihre in der Zeitschrift ecancermedicalscience veröffentlichte Studie analysiert, wie das Internet die Kommunikation für Krebsforscher verändert hat, und erforscht das Potenzial für weitere Veränderungen in der Zukunft. Die Studie befasste sich sowohl mit formeller als auch informeller Kommunikation sowie mit der Frage, wie sich diese beiden durch den Einsatz neuer Web-Tools gewandelt haben. Ihren Erkenntnissen zufolge existierte die Notwendigkeit für eine vertrauenswürdige gemeinsame Online-Plattform für Gesundheitspersonal, Patienten, Forscher und Politiker, über die diese miteinander kommunizieren, sich vernetzen, sich austauschen und Wissen produzieren können. Einerseits bietet das Internet eine große Quelle nützlicher Informationen, aber Informationsüberfluss und eine fragmentierte, erschöpfende Palette an Ressourcen, Netzwerken und Wissensanbietern behindern ernsthaft die Überführung und Umsetzung von Forschung in Europa. Ohne ein zuverlässiges Netzwerk wird diese anhaltende Datenexplosion immer neue Probleme für eine effektive wissenschaftliche Kommunikation aufwerfen. Und genau an dieser Stelle setzt ecancerHub an! Zwar wurde die Website gerade gestartet, die eigentliche harte Arbeit hat aber gerade erst begonnen. Netzwerke erfordern kooperative Beiträge und die Projektpartner fordern die Europäische Krebsgemeinschaft auf, aktiv zu werden und zur Website beizutragen. Einer der Projektleiter, Professor Richard Sullivan vom European Cancer Research Managers Forum, erklärt: "Wir haben diese hervorragende Plattform und jetzt wollen wir, dass sich die Krebsgemeinschaft engagiert, Inhalte hochlädt und die Plattform zu einem vielfrequentierten Zentrum von Ideen und Informationen macht." EUROCANCERCOMS lief zwei Jahre und umfasste 18 Projektpartner aus Belgien, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Rumänien, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Durch den Aufbau eines integrierten EU-Modells für ein europaweites Portal für den Austausch von Informationen und Politiken zum Thema Krebs hat das gesamteuropäische Team sein Ziel erreicht, nämlich die Schaffung eines funktionalen Austauschsystems für genaue Informationen und Erkenntnissen. Das Konsortium hat sich auch mit der Frage befasst, wie sich dieses Modell auch auf andere Bereiche des Gesundheitswesens anwenden ließe.Weitere Informationen unter: ecancerHub: http://www.ecancerhub.eu EUROCANCERCOMS: http://www.eurocancercoms.eu

Länder

Italien, Vereinigtes Königreich