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Technologie für die nächste Generation

Leuchtstoffe spielen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine erhellende Rolle. Sie kommen etwa in Ampeln, Computerbildschirmen, Smartphones und Tablets, Euro-Banknoten, medizinischen Geräten sowie in Filmen für Röntgenaufnahmen und in Lichtquellen vor. Und sie sind p...

Leuchtstoffe spielen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine erhellende Rolle. Sie kommen etwa in Ampeln, Computerbildschirmen, Smartphones und Tablets, Euro-Banknoten, medizinischen Geräten sowie in Filmen für Röntgenaufnahmen und in Lichtquellen vor. Und sie sind praktisch unverzichtbar geworden. Die Europäische Kommission benannte Leuchtstoffe als eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Um sie weiterzuentwickeln, wird ein Netzwerk aus 12 Forschungseinrichtungen und Firmen talentierte junge Menschen zur nächsten Generation führender Experten auf diesem Gebiet ausbilden. Dies ist das Ziel des Projekts LUMINET ("European Network on Luminescent Materials"), das die EU über vier Jahre hinweg im Siebten Rahmenprogramm mit 3,6 Mio. EUR fördert. Damit sollen die europäische Technologiekompetenz und der Europäische Forschungsraum gestärkt sowie europäische Firmen dabei unterstützt werden, ihre führende Position in diesem Bereich beizubehalten. Das Marie Curie Initial Training Network (ITN) erarbeitete ein strenges Ausbildungsprogramm und rekrutierte zur Teilnahme geeignete Doktorandinnen und Doktoranden. Es sollten gut ausgebildete und talentierte junge Forscher angeworben werden, die ein breites, interdisziplinäres Wissen aus den Bereichen Chemie, Physik, Materialwissenschaften und Technik sowie gleichermaßen Softstskills - wie Fähigkeiten zur Problemlösung und zum Projektmanagement - mitbringen, die ihnen bei der Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft helfen werden. "Weltweit verbraucht alleine die Beleuchtung einen großen Teil der elektrischen Energie, etwa 20 Prozent", sagt LUMINET-Koordinatorin Professorin Anja-Verena Mudring von der Ruhr-Universität Bochum in Deutschland. Sie fährt fort: "Es könnten bis zu 50 Kernkraftwerke ersatzlos vom Netz genommen werden, wenn alle Glühlampen durch effiziente Energiesparlampen oder LEDs ausgetauscht würden - wie bereits in der EU, in Australien und weiteren Ländern eingeleitet wurde." Das LUMINET-Konsortium besteht aus mehreren Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Tschechischen Republik, Estland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Polen, Spanien und der Schweiz.Weitere Informationen sind abrufbar unter: Ruhr-Universität Bochum http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2013/pm00076.html.en Euraxess http://ec.europa.eu/euraxess/index.cfm/general/index

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