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Zuordnung von Informationsquellen für Europas Landwirte

In Zeiten sich ständig ändernder Bedingungen mit hohem Anpassungs- und Innovationsdruck durch Märkte und Bürger benötigen die Landwirte zeitnahen Zugang zu Wissen und Informationen sowie Bildungs- und Schulungsmöglichkeiten. Wenn es darum geht, Wege zu finden, wie Landwirte ...

In Zeiten sich ständig ändernder Bedingungen mit hohem Anpassungs- und Innovationsdruck durch Märkte und Bürger benötigen die Landwirte zeitnahen Zugang zu Wissen und Informationen sowie Bildungs- und Schulungsmöglichkeiten. Wenn es darum geht, Wege zu finden, wie Landwirte mit neuen Informationen versorgt und die Beratungsdienste umgestaltet werden können, erhalten politische Entscheidungsträger in ganz Europa Unterstützung durch das von der EU finanzierte Projekt PRO AKIS (Prospects for Farmers' Support: Advisory Services in the European Agricultural Knowledge and Information Systems). Das PRO AKIS-Team ordnet die vielen verschiedenen Informationsquellen, die den Landwirten zur Verfügung stehen. Es untersucht landwirtschafltiche Beratungsdienste im Kontext von landwirtschaftlicher Wissens- und Informationssysteme (Agricultural Knowledge and Information Systems, AKIS). Die auf 30 Monate ausgelegte und im Rahmen des RP7 finanzierte Initiative wird von einem Konsortium mit Partnern aus sieben europäischen Organisationen durchgeführt. Gegenwärtig ist es etwa bei der Hälfte seiner Laufzeit angekommen und hat ein Inventar der Informationen und Beratungsdienste in 27 EU-Ländern aufgestellt. Die Bereitstellung von Beratungsdiensten ist ein wesentlicher Faktor, um die Problemösung, den Austausch von Informationen und die Innovationsprozesse zu verbessern. Derartige Dienste können von verschiedenen Akteuren bereitgestellt werden, hierzu gehören u. a. auch Ausbildungs- und Hochschuleinrichtungen und NRO, aber auch Mitglieder in Verwaltungs- oder Forschungseinrichtungen. Seit 2009 sind die Mitgliedstaaten durch eine europäische Verordnung dazu verpflichtet, ein "landwirtschaftliches Beratungssystem" einzurichten. PRO AKIS hat bereits eine Reihe regionaler Workshops in Kopenhagen, Paris und Krakau durchgeführt, auf denen den Staaten der entsprechenden Region erste Ergebnisse und Länderberichte vorgestellt wurden. Das PRO AKIS-Konsortium wird vom James Hutton Institute im Vereinigten Königreich, einer weltweit führenden wissenschaftlichen Organisation, geleitet. Dr. Katrin Prager, Projektkoordinatorin am James Hutton Institute und verantwortlich für die Daten aus dem Vereinigten Königreich und Irland, sagte: "Wir haben die Organisationen, einschließlich Universitäten, Forschungseinrichtungen, Landwirtschaftsschulen und Beratungsorganisationen, ermittelt, die Wissen auf dem Gebiet der Landwirtschaft schaffen, austauschen und verteilen. Die 27 Landesinventare wurden auf drei regionalen Workshops in ganz Europa vorgestellt. Jetzt äußern sich die Stakeholder aus Ministerien, Beratungsorganisationen und Bauernverbänden zu den Informationssystemen ihres jeweiligen Landes und lernen, wie andere Länder ihre Beratungsdienste strukturieren und betreiben. Ich möchte allen Beteiligten und den Vorstandsmitgliedern für ihre bisherigen Beiträge und Vorschläge danken." Michael Kuegler, Leiter der deutschen Landwirtschaftskammer und des Büros des European Forum of Rural Advisor Services (EUFRAS) in Brüssel, bemerkte: "Als Mitglied des PRO AKIS-Fachgremiums ist EUFRAS ständig bemüht, den Lernprozess für die gesamte ländliche Gemeinschaft zu optimieren. Wir freuen uns über die Zuordnungsbemühungen von PRO AKIS in Europa. Dadurch wird es uns erleichtert, Probleme zu identifizieren und beseitigen, und wir können ermitteln, wie sich grenzübergreifendes Lernen der landwirtschaftlichen Berater verwirklichen lässt."Weitere Informationen sind abrufbar unter: PRO AKIS http:www.proakis.eu Projektdatenblatt

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