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Fokussierte Geschäftsmodelle und offene Datenpolitik entscheidend für die schnellere Umsetzung von Klimadienstleistungen

Das EU-finanzierte Projekt EU-MACS untersuchte die Hindernisse für die Umsetzung von Klimadienstleistungen in einer Vielzahl von Sektoren in Mitgliedstaaten sowie in Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen.

Klimawandel und Umwelt

Während vor allem die Bereiche Finanzierung, Tourismus und Stadtplanung im Fokus standen, untersuchten die EU-MACS-Projektpartner die Strukturen und Wechselwirkungen verschiedener Hindernisse für die Umsetzung von Klimadienstleistungen, um die Gestaltung politischer Szenarien und die Auswahl angemessener politischer Instrumente zu verbessern. Eine Erkenntnis war, dass öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen für Klimadienste ihre Positionen in der Klimadienstleistungswertschöpfungskette besser planen und abwägen sowie verbesserte Geschäftsmodelle mit einem Fokus auf kooperative bedürfnisbasierte Klimadienstleistungen übernehmen müssen. Darüber hinaus ist eine offene Datenpolitik auf der Ebene der EU und der Mitgliedstaaten ein elementarer Bestandteil für einen blühenden Klimadienstleistungsmarkt. Die Anwendung der über das Projekt vorgeschlagenen politischen Pakete in den Mitgliedstaaten der EU, die von EU-Initiativen zur Normung und Überwachung der Markteinführung flankiert werden, soll die Umsetzung und den Nutzen von Klimadienstleistungen in vielen Sektoren beschleunigen. „Wir gehen grob davon aus, dass die Umsetzung zusätzlicher Klimadienstleistungen in der gesamten EU ohne Weiteres einen gesellschaftlichen Nettowert von mehreren Milliarden Euro sowie einen nichtmonetären Nutzen für die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit darstellt“, sagt Projektkoordinator Adriaan Perrels vom Finnischen Meteorologischen Institut.

Schlüsselbegriffe

Klimadienstleistungen, Finanzierung, Tourismus, Stadtplanung, Politik