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Wir feiern eine dreistellige Zahl: 100 Ausgaben des Magazins Research*eu

Das Magazin Research*eu ist seit zehn Jahren eines der leuchtenden Juwelen in der CORDIS-Redaktionskrone. Anlässlich unserer 100. Ausgabe haben wir eine kleine Reise in die Vergangenheit unternommen und laden Sie, unsere liebe Leserschaft, dazu ein. Kommen Sie mit uns.

Gesellschaft

Zehn Jahre sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein der Geschichte, aber die letzten zehn Jahre waren besonders ereignisreich: von verschiedenen Wirtschaftskrisen über turbulente Politik auf der ganzen Welt bis hin zu kontinuierlichen technologischen Fortschritten, die für unser tägliches Leben immer wichtiger geworden sind – von sozialen Medien, bis zur fortschreitenden Reife von Technologien wie künstlicher Intelligenz und Big Data. Die Welt ist sich auch der Gefahren des Klimawandels viel bewusster geworden und die Bemühungen, ihn zu bekämpfen, wurden immer ernster. Und natürlich mussten wir uns allein im letzten Jahr mit den gesundheitlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen der schlimmsten Pandemie seit einem Jahrhundert auseinandersetzen. Ein Großteil der von EU-Programmen finanzierten Spitzenforschung, von Horizont 2020 und jetzt Horizont Europa, widmet sich der Bewältigung dieser grundlegenden gesellschaftlichen Herausforderungen, denen sich nicht nur die EU-Bevölkerung, sondern alle Menschen auf der ganzen Welt gegenübersehen. In den letzten zehn Jahren war es unser Privileg, die aufregenden EU-finanzierten Forschungsergebnisse zu verbreiten, welche den Unterschied ausmachen. Während die erste Ausgabe von Research*eu im April 2011 veröffentlicht wurde, müssen wir zugeben, dass unsere Ursprünge weiter bis 2008 zurückreichen, als der direkte Vorgänger dieses Magazins die Ergänzung zu research*eu Ergebnisse war. Dies war die technischere Ergänzung zu einem allgemeineren Magazin (das originale research*eu, welches der Vorgänger unserer online EU-Schwesterpublikation, des Horizon Magazins, ist). Aber dann können wir noch weiter zurück ins Jahr 1994 reisen, als der CORDIS focus Newsletter – der Großelternteil aller Magazine – zum ersten Mal und schließlich bis 2007 veröffentlicht und danach die Ära von research*eu eingeläutet wurde. Abgesehen von der Geschichtsstunde sind wir stolz darauf, in den letzten zehn Jahren einige wirklich faszinierende Themen behandelt und die EU-finanzierten Forschenden vorgestellt zu haben, welche in ihrem speziellen Interessengebiet wirklich Wellen geschlagen haben. Um nur drei Beispiele hervorzuheben: Der anhaltende Fokus der EU-Forschungsgemeinschaft auf neue Technologien und Lösungen für eine nachhaltigere Welt (Ausgaben 2, 13, 16, 19, 25, 34, 38, 54, 64, 86, 92 und 94), aufregende Entwicklungen in der europäischen Weltraumforschung (Ausgaben 5, 32, 53, 67, 73 und 90) und die Entwicklung innovativer Therapien für viele Hauptkrankheiten wie Krebs, Infektionskrankheiten und psychische Störungen (Ausgaben 6, 7, 18, 22, 47, 50, 55, 65, 71, 76, 79, 84, 89 und 97). Grafisch haben wir drei umfassende Überarbeitungen unserer 100 Ausgaben durchgeführt, um das Magazin auf dem neuesten Stand zu halten. Das neueste Erscheinungsbild ist ab Ausgabe 76 zu bewundern. Im Laufe der Zeit haben wir auch neue Funktionen eingeführt, um auf wertvolles Feedback und Vorschläge der Leserschaft zu reagieren, wie beispielsweise die Veranstaltungsliste der EU-Agenda und zuletzt die Einführung der erfolgreichen Artikelreihen „Was wurde aus ...“ und „Projekt des Monats“. Die gedruckten Ausgaben in englischer Sprache werden unseren Tausenden von Abonnierenden weltweit kostenlos zur Verfügung gestellt. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie alle unsere Ausgaben auf cordis.europa.eu auch auf Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Spanisch lesen können. Jetzt, da die nächste Ära anbricht, hat sich unsere Leidenschaft, unserer Leserschaft die besten EU-finanzierten Forschungsergebnisse zu liefern, nicht verringert. Um diesen Gedenkartikel abzuschließen, sind wir zum Leitartikel der allerersten Research*eu im Jahr 2011 zurückgekehrt, welche die uns in den letzten zehn Jahren antreibende Philosophie poetisch zusammenfasst: „Neugier ist seit langem der Ursprung einiger der krönendsten Errungenschaften der Menschheit. Angetrieben von Staunen und Fantasie haben Forschende oft den ersten Schritt in Richtung einer faszinierenden Entdeckung eingeleitet. Vor Jahrhunderten legten die bei Kerzenlicht arbeitenden Mathematikstudierenden den Grundstein für moderne Informatik. Und nur wenige hätten sich vorstellen können, inwieweit ihre Forschung die Welt heute verändert hat.“ Und in diesem Sinne, danke, dass Sie bei uns sind. Bleiben Sie bitte weiterhin bei uns, während wir unsere gemeinsame Entdeckungsreise fortsetzen!

Schlüsselbegriffe

Research*eu, 100 Ausgaben, CORDIS, Horizon Europe, Horizont Europa