Grüne Innovation in Europas herausforderndsten Sektoren beschleunigen
Innerhalb des EU-finanzierten Projekts HARD2SCALE(öffnet in neuem Fenster) ist die erste Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen gestartet worden. Eingeladen sind Start-up-Unternehmen und KMU aus dem Bereich der digitalen und technologieintensiven Innovationen, die eine Maßstabserweiterung ihrer innovativen Lösungen für Europas Stahl-, Zement-, Chemie- und Schifffahrtsindustrie anstreben. Hierbei handelt es sich um die erste von vier für 2026 geplanten Aufforderungen, mit denen das Projektteam die teilnehmenden Start-up-Unternehmen dabei unterstützen wird, einen Beitrag zum Übergang zu CO2-armer Energie in der europäischen Industrie zu leisten.
Innovationen sind gefragt
Im Mittelpunkt stehen in der EU ansässige Start-up-Unternehmen und KMU, die Lösungen entwickeln, mit denen Emissionen gesenkt, die Effizienz verbessert sowie energieintensive und schwer dekarbonisierbare Industriezweige einem Wandel unterzogen werden können. „Wir laden ambitionierte Start-up-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Logistik, Betrieb und Bauwesen ein, sich zu bewerben und ihre Lösungen auf die nächste Stufe zu bringen“, heißt es in einem auf der HARD2SCALE-Website veröffentlichten Artikel(öffnet in neuem Fenster). „Wenn Sie Technologien entwickeln, die diese Sektoren verändern können, dann ist dies Ihre Chance, schneller zu wachsen, Kontakte zu Branchenführern zu knüpfen und Ihre Innovation näher an den Markt zu bringen.“ Die Technologien, nach denen HARD2SCALE sucht, sollten kurz vor der Marktreife stehen und ein klares Potenzial für die Maßstabserweiterung sowie starke industrielle Relevanz aufweisen. Sie sollten reale betriebliche Anforderungen erfüllen, etwa die Erschließung neuer Energiequellen, ohne dass ganze Anlagen ersetzt werden müssen, die Nachrüstung vorhandener Infrastrukturen oder die Unterstützung der Infrastrukturplanung und des schrittweisen Aufbaus. Das Projektteam ist außerdem an Innovationen interessiert, die die Leistung in unternehmenskritischen Umgebungen verbessern, sich in bestehende industrielle Systeme integrieren lassen und die Emissionsüberwachung mit eingebauter Compliance automatisieren. Weitere vorrangige Innovationsbereiche sind die KI-gestützte Betriebsoptimierung und entscheidungsunterstützende Instrumente, die Investitionsrisiken verringern. Skalierbare Lösungen, die sich über Grenzen und Rechtsrahmen hinweg anpassen lassen, sind besonders willkommen.
Was Start-up-Unternehmen gewinnen
Ausgewählte Start-up-Unternehmen werden von einem strukturierten Beschleunigungsprogramm profitieren, das ihre Investitions- und Marktreife optimieren wird. Das Programm bietet maßgeschneiderte geschäftliche und technische Beratung, offene Innovationsworkshops mit Schwerpunkt auf Geschäftsentwicklung und industriellem Einsatz sowie Anbahnungsmöglichkeiten mit Investitionswilligen, Unternehmen und Interessengruppen, die an bahnbrechenden Technologien interessiert sind. Es bietet auch Zugang zu öffentlichen Finanzierungsmöglichkeiten auf regionaler, nationaler und EU-Ebene. Zudem werden Unterstützung bei der Vorbereitung auf Investitionen und bei der Finanzmittelbeschaffung angeboten, einschließlich der Vorbereitung von Verkaufsgesprächen und der Verfeinerung der Finanzstrategie. Die Beteiligten erhalten Einblicke in mögliche Pilotprojekte, technische Validierungen und Kooperationen mit Industriepartnern, womit entscheidende Schritte auf dem Weg vom Prototyp zu skalierbaren, marktreifen Lösungen gegangen werden. Im Beschleunigungsprogramm steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Mittelpunkt, und es ermöglicht Start-up-Unternehmen, europaweit ihre Technologien in realen industriellen Umgebungen zu erproben und zu verfeinern. Für Start-up-Unternehmen, die anstreben, ihre Wirkung in der Schwerindustrie auszubauen, bietet sich im Rahmen vonHARD2SCALE eine seltene Kombination aus branchenspezifischem Fachwissen, Zugang zum europäischen Netzwerk und öffentlicher Finanzierung – und das alles ohne Kapitalbeteiligung. Die Frist für die Bewerbung(öffnet in neuem Fenster) endet am 15. März 2026. Die nächste offene Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für HARD2SCALE (HARD TO ABATE INDUSTRIES REPOWEREURING DIGITAL & DEEP-TECH STARTUPS TO SCALE IN EUROPE THROUGH CROSS-BORDER ACCELERATION IN LEADING ECOSYSTEMS) ist für April/Mai geplant, zwei weitere folgen im Juli/August und Oktober/November. Insgesamt werden im Zuge des Projekts vierzig Start-up-Unternehmen dabei unterstützt, investitionsfähig zu werden und zur industriellen Dekarbonisierung Europas beizutragen. Weitere Informationen: HARD2SCALE-Projektwebsite(öffnet in neuem Fenster)