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Was können wir von Mäusen über Autismus lernen?

Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie das Sozialverhalten von der Gehirnchemie gesteuert wird, und hoffen, auf diese Weise neuen Medikamenten den Weg zu bereiten.

Mit Autismus wird eine multifaktorielle neurologische Entwicklungsstörung bezeichnet, die 1 % der Bevölkerung betrifft und durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion gekennzeichnet ist. Die üblichen Therapien beschränken sich auf verhaltenstherapeutische und pädagogische Interventionen. Das EU-finanzierte Projekt THERAUTISM wurde ins Leben gerufen, um molekulare Ziele für mögliche Therapien zu ermitteln. Dieses Projekt ist nun in der CORDIS-Reihe mit Erklärvideos mit dem Titel „Make the connection with EU science“ zu finden. Im Rahmen des Projekts wurde eine Familie von Proteinen identifiziert, die als G-Protein-gekoppelte Rezeptoren bekannt sind und das Sozialverhalten von Mäusen vermitteln. Sie bieten ein Ziel für die Sozialität beeinflussende Medikamente. „Letztlich besteht unser Ziel darin, die Lebensqualität von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung und ihren Familien zu verbessern“, berichtet Projektkoordinatorin Lucie Pellissier.

Länder

Frankreich

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