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Studie zu politischen Maßnahmen bezüglich geographischer Informationen (GI) in Europa

Art der Ausschreibung: Dienstleistungsauftrag; Gegenstand: Erstellung einer Studie; Vergabestelle: Europäische Kommission, GD XIII (Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse). Beschreibung: Der folgende Text wurde auszugsweise aus der ECHO-Date...

Art der Ausschreibung: Dienstleistungsauftrag; Gegenstand: Erstellung einer Studie; Vergabestelle: Europäische Kommission, GD XIII (Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse). Beschreibung: Der folgende Text wurde auszugsweise aus der ECHO-Datenbank TED (Tenders Electronic Daily) übernommen. Einzelheiten sind TED, dem Amtsblatt oder den anzufordernden Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen: Die verstärkte Nutzung von europäischen Informationen gehört zu den Zielen des geplanten Programms INFO 2000, das am 30. 6. 1995 von der Kommission angenommen wurde. Die Maßnahmen im Rahmen dieses Programms beinhalten die Entwicklung einer gemeinsamen Politik für den Zugang zu und die Nutzung von Informationen des öffentlichen Bereichs, Schritten zur Maximierung des Beitrags des öffentlichen Sektors zur Informationsgesellschaft durch den verbesserten Zugang zu Informationen des öffentlichen Bereichs und Bestimmung einer praktischen Methode zum Schutz von Multimedia-Rechten in der Gemeinschaft. Global wird bereits weitgehend über nationale und internationale politische Maßnahmen bezüglich Informationen, deren Nutzung und potentiellen Mißbrauch diskutiert. Die wesentlichen Punkte zu Maßnahmen im Datenbereich, die gegenwärtig besprochen werden, beziehen sich auf die Bedrohung von Privatsphäre, Urheberrecht/IPR, Sicherheit, Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Preisbildung, Qualität, Haftung und Mißbrauch der monopolistischen Informationskontrolle. Diese Fragen sind auch aus der Sicht der zunehmenden Nutzung geographischer Informationen zu untersuchen. Geographische Informationen und zugehörige Technik werden der Gesellschaft viele Vorteile als auch gewisse Risiken bringen. Integrierte politische Maßnahmen sind in Europa in allen Mitgliedstaaten, in allen Bereichen der Informationsbranche und allen Disziplinen vonnöten, um die Risiken zu beschränken ohne dabei die Förderung der wesentlichen Vorteile durch GI zu behindern. Insbesondere ist breite Zustimmung hinsichtlich datenpolitischer Maßnahmen durch alle Beteiligten im Bereich der europäischen geographischen Informationen erforderlich. Die Politik zur Preisbildung, insbesondere durch öffentlich-rechtliche Körperschaften, variiert innerhalb von Europa. Der Vorschlag zur Schaffung einer Mindestmenge von Grunddaten zu geographischen Informationen für ganz Europa findet Gegner und Befürworter, dies gilt ebenso für die Diskussion über die mögliche Schaffung frei verfügbarer geographischer Informationen im öffentlichen Bereich zur Stimulierung des Marktes und zu Bildungszwecken. Die Klärung dieser Fragen wird die Unsicherheiten aller Parteien beseitigen, die gegenwärtig an Sammlung, Verbreitung und Austausch geographischer Daten beteiligt sind, wodurch der Marktzuwachs für geographische Informationen sowohl im privaten als auch öffentlichen Anwenderbereich ermöglicht wird. Die Studie umfaßt die Untersuchung von Datenschutz, Urheberrecht, Haftung und Sicherheit sowie Schutz von Daten, Datenqualität, Monopolstellungen, Preispolitik, EG-weite Mindestgrunddaten und Daten des öffentlichen Sektors im Kontext der europäischen geographischen Informationen. Weitere Fragen bezüglich geographischer Informationen sind zu erkennen und zu klären. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie können Strukturen und Methoden zur Schaffung einer erweiterten Kenntnis über die Fragen sowie einer verstärkten interdisziplinären Beratung zur Lösung dieser Fragen vorgeschlagen werden.

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