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Europäische Woche der Krebsbekämpfung: 9.-15. Oktober 1995

Das für soziale Angelegenheiten und Beschäftigung zuständige Mitglied der Kommission, Padraig Flynn, eröffnete auf einer Pressekonferenz am 26. September 1995 um 15.00 Uhr in Brüssel, die Europäische Woche der Krebsbekämpfung 1995. Kommissionsmitglied Flynn betonte, daß Krebs ...

Das für soziale Angelegenheiten und Beschäftigung zuständige Mitglied der Kommission, Padraig Flynn, eröffnete auf einer Pressekonferenz am 26. September 1995 um 15.00 Uhr in Brüssel, die Europäische Woche der Krebsbekämpfung 1995. Kommissionsmitglied Flynn betonte, daß Krebs in der Europäischen Union eine weitverbreitete schwerwiegende Krankheit und Ursache jedes vierten Todesfalles ist. Eine der wichtigsten gemeinschaftlichen Maßnahmen zur Krebsbekämpfung ziele auf die Unterrichtung der Bürger über die Möglichkeiten zur Vermeidung der Krankheit ab, die in zwei Drittel der Fälle durch gesundheitsschädliche Lebensgewohnheiten bedingt wird. Flynn verwies auf die europaweite Informationskampagne über Krebsprävention, die im Rahmen der Europäischen Woche der Krebsprävention 1995 durchgeführt wird. Die Veranstaltungen werden vom Programm Europa gegen den Krebs und den nationalen Krebsligen und -verbänden organisiert. Die Woche der Krebsbekämpfung wird in allen Mitgliedstaaten in der zweiten Oktoberwoche (9.-13. Oktober) stattfinden. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne wird der überarbeitete Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung stehen. Bei dem Kodex handelt es sich um zehn Empfehlungen an die breite Öffentlichkeit, wie das Risiko einiger Krebsarten verringert und die Heilungsrate bei anderen Krebsarten erhöht werden kann. Ein weitere wichtige Aktion ist die Verteilung eines Handbuchs mit Informationen über den Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung in der jeweiligen Landessprache an alle 400.000 Allgemeinärzte in der Gemeinschaft. Durch diese Initiative des Programms "Europa gegen den Krebs" wird den Allgemeinärzten ein wichtiges Hilfsmittel für ihre tagtäglichen Bemühungen um die Krebsprävention bei ihren Patienten an die Hand gegeben.