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Kommission-Task Forces für Forschung schließen ersten Teil ihrer Mission ab

Die Task Forces für Forschung und Technologische Entwicklung, die im Juni 1995 von der Kommission eingerichtet wurden, haben den ersten Teil ihrer Mission abgeschlossen. Es ging zunächst um die Identifikation der gegenwärtigen technologischen Schwierigkeiten, sowie von Bereich...

Die Task Forces für Forschung und Technologische Entwicklung, die im Juni 1995 von der Kommission eingerichtet wurden, haben den ersten Teil ihrer Mission abgeschlossen. Es ging zunächst um die Identifikation der gegenwärtigen technologischen Schwierigkeiten, sowie von Bereichen, in denen zusätzliche Forschungsaufgaben zu bewältigen sind. Insgesamt wurden acht Task Forces für die Bearbeitung nachfolgender Sektoren eingerichtet: - Das Auto der Zukunft; - Ausbildungssoftware und Multimedien; - Flugzeuge der nächsten Generation; - Impfstoffe und Viruskrankheiten; - Schienenbahnen und Bahnsysteme der Zukunft; - Intermodaler Verkehr; - Schiffahrtssysteme der Zukunft; - Unweltfreundliche Wassertechnologien. Die Einrichtung der Task Forces erfolgte in Hinblick auf die Konzentration der Forschungsanstrengungen speziell auf Bereiche, die für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie, die Beschäftigung und die Lebensqualität unerläßlich sind. Die beabsichtigten Aktionen sind zu umfangreich, um sich durch ein einziges Unternehmen oder einen einzigen Mitgliedstaat realisieren zu lassen und lassen sich somit nur als Aktionen auf europäischer Ebene durchführen. Die Task Forces koordinieren die Forschungsanstrengungen der unterschiedlichen FTE-Programme der Gemeinschaft und anderer europäischer und einzelstaatlicher Programme zur Erzielung optimaler Ergebnisse. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie und nationalen Einrichtungen haben die Task Forces inzwischen prioritäre Forschungsgebiete identifiziert. Es handelt sich häufig um Gebiete, auf denen die Forschungsaktivität weit geringer ist als bei Konkurrenten, speziell in den USA und in Japan. Die Prioritätsgebiete sind - eingestuft nach Task Force - die folgenden: - Das Auto der Zukunft; . Batterien - Reduzierte Kosten und Nachladezeiten; . Brennstoffzellen für Elektroenergie; . Hybridfahrzeuge - Wechselweiser Einsatz von Elektro- und Verbrennungsmotoren; . Reduzierung von Schadstoffen in Auspuffgasen; - Flugzeuge der nächsten Generation: . Verzweigtes Parallel-Engineering - Netzwerke europäischer Unternehmen; . Das effizientere Flugzeug; . Das ökologische Flugzeug - Reduzierung der Umweltbelastung; - Ausbildungssoftware und Multimedien: . Entwicklung von Dienstleistungen zur Ausbildung und Berufsbildung sowie Lernmittel für den Einzelnen; . Entwicklung neuer Werkzeuge und einer neuen Methodik für die Bestimmung der Erfordernisse für individuelle Bevölkerungsschichten; . Entwicklung fortschrittlicher Software mit benutzerfreundlichen Schnittstellen; - Indermodaler Verkehr; . Kostengünstige Umschlagterminals für intermodale Fracht; . Das intermodale Frachtnetz - Optimaler Transport und Umschlag bei unterschiedlichem Frachtaufkommen; . Integration des Auto- und Straßentransportverkehrs in umweltfreundlichere Verkehrsmittel in Stadtgebieten; . Der intermodale Reisende - Verbesserung der Information für Fahrgäste, insbesondere im Stadt- und Städteverkehr; . Attraktivere, auf den Fahrgast zugeschnittene Gestaltung des Transfers zwischen intermodalen Verkehrsmitteln; - Umweltfreundliche Wassertechnologien: . Rationelle Bewirtschaftung der Ressourcen auf lange Sicht; - Impfstoffe und Viruskrankheiten: . Zelluläre und molekulare Mechanismen des Immunsystems; - Entwicklung von Impfstoff-Produktionssystemen; . Entwicklung von Impfstoffen zum Schutz gegen Krankheiten mit ausgeprägter sozio-ökonomischer Wirkung; . Verbesserte europäische Infrastruktur für das Marketing neuer Impfstoffe; . Die Politik bei der Schutzimpfung von älteren Menschen und Kleinkindern; - Bahnen und Schienensysteme der Zukunft: . Der modulare Hochgeschwindigkeitszug - Verbesserte Zusammenarbeit bei der Fertigung; . Stadtbahnnetze für den Bürger der Zukunft; . Ein europäisches Verkehrsregelungssystem; . Die virtuelle Fabrik - Erarbeitung und Validierung neuer Fertigungskonzepte; - Der Frachtzug - optimierte Frachtsysteme als Bestandteil des intermodalen Netzes; - Schiffahrtssysteme der Zukunft: . MARIS: Die maritime Informationsgesellschaft; . Konkurrierendes Engineering (konkurrierende Maschinenbau-Werkzeuge) und Produktion beim Schiffbau; . Ein sicheres und umweltfreundliches Seetransportsystem; . Effizienter Schiffstransport; . Verantwortliche und optimale Nutzung von Meeresressourcen.

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