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INCO-COPERNICUS - EU fördert FTE-Kooperation mit Mittel- und Osteuropa

Die Europäische Kommission hat 261 Projekte mit Gesamtmitteln in Höhe von 68 Millionen ECU verabschiedet, die die Kooperation mit den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) und den Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) in Schlüsselbereichen der FTE-Maßnahmen umfassen. Die Proje...

Die Europäische Kommission hat 261 Projekte mit Gesamtmitteln in Höhe von 68 Millionen ECU verabschiedet, die die Kooperation mit den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) und den Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) in Schlüsselbereichen der FTE-Maßnahmen umfassen. Die Projekte sind im Rahmen des Bereichs A2 (MOEL and NUS) des spezifischen FTE-Programms für wissenschaftliche und technologische Kooperation mit Drittländern und internationalen Organisationen (INCO) verabschiedet worden. Es besteht die Aussicht, daß die ausgewählten Projekte einen wichtigen Einfluß auf die Umwelt, Gesundheit und die Verbesserung der Industrie in den MOEL und NUS haben werden. Der als INCO-COPERNICUS bekannte Aufruf von 1996 für den Bereich A2 des INCO-Programms zielte auf Themen ab, die durch andere spezifische Programme des Vierten Rahmenprogramms erfaßt wurden und auf Gebiete, die für EU und Mittel- und Osteuropa von gemeinsamem Interesse sind (Kaspisches Meer, Aralsee, Post-Tschernobyl usw.). Die Teilnahme von Einheiten aus Mittel- und Osteuropa am Programm INCO-COPERNICUS verstärkt die Verbindungen zwischen Forschern aus Ost- und Westeuropa. Die Projekte reagieren auf die besonderen Erfordernisse dieser Ländern wie die Stabilisierung des FTE-Potentials und die Verbesserung der Lebensqualität. Die Ziele der Projekte in jedem Bereich sind: - Umwelt: . Entwicklung der Erhaltung und Nutzung der natürlichen Ressourcen, Bewahrung einer dauerhaften Umwelt und langfristigen ökonomischen Entwicklung; . Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen der Natur und der ökonomischen Entwicklung der bedrohten Ökosysteme des Schwarzen Meeres, des Aralsees und des Kaspischen Meeres; . Vermeidung und Begrenzung des Schadens bei Unfällen wie Erdbeben und in durch radioaktive Substanzen verseuchten Gebieten; - Gesundheit: Beiträge zur Lösung der Gesundheitsprobleme in Verbindung mit den politischen und ökonomischen Reformen in diesen Ländern, insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeitsmedizin und den gesundheitlichen Folgen von Bestrahlung; - Energie: Verbesserung des rationellen Energieverbrauchs und Bereitstellung von Gelegenheiten für erneuerbare Energiequellen und saubere und effizientere Verwendung fossiler Brennstoffe; - Auf die Industrie abzielende FTE: . Kommunikationstechnologien: Erhöhung der Verwendung von Telematik für Gesundheit und Ausbildung. Im Bereich Informationstechnologien werden Demonstrationsprojekte, Netzwerke der Exzellenz und Ausbildungsprojekte die weitere Integration der IT-Forschung zwischen der EU und den MOEL/NUS ermöglichen; . Industrielle Werkstoffe und Technologien, Meß- und Prüfverfahren: Erhöhung der industriellen Fähigkeiten in den MOEL/NUS bei der Entwicklung hochqualitativer Produkte mit vergleichenden Maßnahmen und Zulassung durch Laboratorien; . Biotechnologie und Agro-Nahrung: Verbesserung der Lebensqualität in Mittel- und Osteuopa (Qualität der Nahrungsmittel, Impfstoffe usw.); - Sozialwissenschaften: Behandlung der Themen betreffend die Verbreitung und Innovation in den MOEL/NUS; - Innovation Relay Centres: Zehn ausgewählte Projekte in den MOEL werden die Möglichkeit zur Verbreitung der FTE-Ergebnisse und Information betreffend EU-Aufrufe für Vorschläge sowie die Förderung der Innovation und des Technologietransfers bereitstellen. Als ein Ergebnis vorheriger INCO-COPERNICUS Aufrufe schließen sich Unternehmen, Forschungsinstitute, KMUs und Universitäten zusammen, um die industriellen Aspekte der FTE zu verbessern. Bei COPERNICUS 1996 umfassen die 261 zu finanzierenden Vorschläge etwa 1.670 Partner. Mehr als 15% davon kommen aus der Industrie und 34% aus Forschungszentren.

Länder

Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Belarus, Tschechien, Estland, Georgien, Ungarn, Kirgisistan, Kasachstan, Litauen, Lettland, Moldau, Mongolei, Polen, Rumänien, Russland, Slowenien, Slowakei, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan

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