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Beschäftigungseffekte der Telekomliberalisierung

Eine im Namen der Europäischen Kommission durchgeführte Studie über die Beschäftigungseffekte der Telekomliberalisierung kommt zu der Vorhersage, daß, bei schneller Durchführung der Liberalisierung und Verbreitung der Technologien, die gesamten Auswirkungen der Liberalisierung...

Eine im Namen der Europäischen Kommission durchgeführte Studie über die Beschäftigungseffekte der Telekomliberalisierung kommt zu der Vorhersage, daß, bei schneller Durchführung der Liberalisierung und Verbreitung der Technologien, die gesamten Auswirkungen der Liberalisierung in der Schaffung oder Erhaltungance von 1,3 Millionen Arbeitsplätzen in der EU resultieren könnten. Die Studie analysierte die Auswirkungen der Telkommliberalisierung in allen 15 EU-Mitgliedstaaten während des Zeitraums 1993-2005 unter Berücksichtigung sowohl der direkten Auswirkungen im Telekommunikationssektor als auch der indirekten Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche. Die Studie bietet eine Anzahl von Szenarien für die Arbeitsbeschaffung aufgrund der Liberalisierung, abhängig vom Tempo der Liberalisierung und dem Tempo der Verbreitung der Technologien. Die Vorhersagen gehen von einer Netto-Arbeitsbeschaffung von 228.000 bis 1,3 Millionen bis zum Jahr 2005, wobei jedoch warnend angemerkt wird, daß dies nur Vorhersagen sind. Obwohl die Betreiber, die gegenwärtig Monopolstellungen oder marktbeherrschende Stellungen in ihren Märkten innehaben, bei der Einführung der vollständigen Liberalisierung (1998 in den meisten Mitgliedstaaten) Arbeitsplätze einsparen, deutet die Studie an, daß die neuen Dienstleistungen und geringeren Preise das Wachstum in anderen Wirtschaftsbereichen fördern werden. Die Studie bemerkt, daß der Personalabbau bei den gegenwärtigen Betreibern bis heute auf freiwilliger Basis durchgeführt worden ist. Außerdem betraf dieser Personalabbau überwiegend ungelernte Arbeiter, die Verwaltung sowie Angestellte im Management und in der Instandhaltung. Der Studie zufolge sind die meisten der bei den bestehenden oder neuen Betreibern geschaffenen Arbeitsplätze in Bereichen wie Kundenbetreuung, Verkauf und Marketing. Außerdem sind diese neuen Arbeitsplätze im allgemeinen flexibler und erfordern ein höheres Ausbildungs- und Schulungsniveau. Das schnellste in der Studie angeführte Liberalisierungszenario gibt an, daß allein im Telekomsektor 93.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

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