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Ein revolutionäres Heizgerät

Die typische Funktionsweise eines Heizsystems von heute basiert auf dem Verbrennungsprinzip, bei dem ein fossiler Brennstoff mit Sauerstoff reagiert und Wärme freisetzt. Normalerweise sind diese Anlagen außerordentlich voluminös, bieten nur sehr eingeschränkte Regulierungsmöglichkeiten und setzen hoch giftige Substanzen wie z.B. Stickoxide frei. Inzwischen wurde jedoch ein neues und besonders kompaktes Gerät entwickelt, das nur geringe Schadstoffemissionen verursacht und über einen weiten Bereich in seiner Heizleistung regelbar ist. Es eignet sich hervorragend zur Wärme- und/oder Warmwassererzeugung und kann somit in den verschiedensten Haushalts- und Industrieanwendungen zum Einsatz kommen.

Energie

Das Gerät arbeitet mit einer neuartigen Technik zur Verbrennung sowohl gasförmiger als auch flüssiger Brennstoffe und besteht aus einem neuartigen Brenner mit einem porösen Medium und einem integrierten Wärmetauscher. Im Gegensatz zu einer typischen katalytischen Brennkammer, bei der die Verbrennung in Form einer offenen Flamme erfolgt, basiert seine Funktion auf der Verbrennung innerhalb der Poren eines chemisch inaktiven, porösen Mediums. Dessen Eigenschaften ermöglichen einen stabilen Verbrennungsprozess, bei dem Energie hoher Dichte entsteht und nur sehr geringe Mengen von Emissionsprodukten frei gesetzt werden. Zur Verminderung von Wärmeverlusten wurde auch der Wärmetauscher in das poröse Medium integriert, was einen hohen Wärmedurchsatz gewährleistet. Durch diese Integration von Brenner und Wärmetauscher entsteht ein kompaktes und in sich geschlossenes System von extrem hohem Wirkungsgrad. Im Vergleich mit anderen heute üblichen Heizsystemen für den Wohnbereich bietet die neue, kompakte Einheit aus Gasbrenner und Wärmetauscher eine Reihe von Vorteilen: Zunächst einmal hat sie ein um den Faktor 10-15 kleineres Volumen als herkömmliche Systeme. Zweitens kann der Brenner aus dem neuartigen Werkstoff auf unterschiedliche Wiese betrieben werden und ermöglicht daher eine Regelung der Heizleistung über einen weiten Bereich, was eine unabdingbare Voraussetzung für die Beheizung von Wohnräumen ist. Drittens sind seine ausgezeichneten Emissionswerte nicht nur direkt mit Gasbrennern heutiger Bauart vergleichbar, sondern können auch bei sachgemäßer Bedienung noch weiter gesenkt werden. Schließlich ist die Stabilität des Verbrennungsprozesses unabhängig von den Eigenschaften des verwendeten Gasgemischs und vom Brennstoff-Luft-Verhältnis. Verschiedene Brennerprototypen, die bereits für unterschiedliche thermische Belastungen entwickelt und erprobt wurden, zeigten beim Einsatz zu Heizzwecken dieselben Vorzüge. Je nach ihrer konstruktiven Auslegung können diese Heizgeräte auch zur Erzeugung von Heißwasser oder Dampf verwendet werden. Es wurde auch ein Prototyp entwickelt, bei dem als Brennstoff Öl verwendet wird, und der im Leistungsbereich von 1 kW bis 15 kW zufrieden stellend arbeitete. Das gesamte System ist mit speziellen Regelvorrichtungen ausgerüstet, die einen sicheren, komfortablen und effizienten Dauerbetrieb ermöglichen. Wegen ihrer Flexibilität in der Handhabung und ihrer zahlreichen Vorteile stellt diese neuartige Verbrennungstechnik einen Meilenstein auf diesem Gebiet der Technologie dar. Damit könnte sie die Zukunft der Haushalts- und Industrieheizanlagen entscheidend mitprägen - zum Nutzen der Verbraucher.

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