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EIMS-Einzelfallstudien - Der Technologietransfer Universität/Industrie

Das Europäische Innovations-Verfolgungssystem (EIMS), eine Initiative des gemeinschaftlichen INNOVATION-Programms für die Verbreitung und Nutzung der Forschungsergebnisse, hat vor kurzem einen zusammenfassenden "Kurzbericht" über die Ergebnisse einer Studie über den Technologi...

Das Europäische Innovations-Verfolgungssystem (EIMS), eine Initiative des gemeinschaftlichen INNOVATION-Programms für die Verbreitung und Nutzung der Forschungsergebnisse, hat vor kurzem einen zusammenfassenden "Kurzbericht" über die Ergebnisse einer Studie über den Technologietransfer von der Universität zur Industrie in der Europäischen Union veröffentlicht. Dieser Bericht stellt die Auswertung der Ergebnisse von 13 Einzelfallstudien dar, die an ausgewählten Universitäten Europas durchgeführt wurden. Alle diese Studien beschreiben und analysieren den wertvollsten Teil des Technologietransfer-Systems einer Universität, nämlich seine "Gute Praxis", durch Untersuchung der Triebkräfte und der dahinterliegenden gegenseitigen Abhängigkeiten, die für den erfolgreichen Technologietransfer der Universität ursächlich sind. Die von einem Konsortium von Experten aus 11 Mitgliedsländern der EU durchgeführte Studie erläutert die sehr unterschiedlichen politischen, rechtlichen, finanziellen, Management-bezogenen und anderen Einflußfaktoren, die nach den Erfahrungen von Technologieparks, Brutstätten und anderen Initiativen zur Förderung des Technologietransfers von der Universität zur Industrie relevant sind. Der Bericht erläutert sechs Faktoren, die für die Unterstützung der Kommerzialisierung von Universitätstechnologie für kritisch erachtet werden:L - Die Universität muß geeignete Schnittstellenstrukturen entwickeln, um die Schranken und starren Vorschriften zu überwinden, die eine Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen behindern; Um den spezifischen Belangen unterschiedlicher Industrieunternehmen gerecht werden zu können, ist ein sehr umfangreiches Portfolio von Technologietransfer-Leistungen notwendig; - Wenn eine ausreichende Zahl von Industriepartnern angezogen werden soll, so erfordert dies aktives Marketing, das unterschiedliche Industrie-Zielgruppen anspricht; - Langfristige Beziehungen mit Industrieunternehmen haben bessere Erfolgschancen hinsichtlich der Nutzung des Potentials der Zusammenarbeit von Universität und Industrie als einzelne TT-Projekte; - Der Technologietransfer zu KMU funktioniert am besten, wenn er von einem Netzwerkaufbau begleitet und mit einem Programm greifbarer finanzieller Unterstützung gefördert wird; - Universitäts-Spin-Off läßt sich mit speziell konzipierten Aktionsprogrammen ebenfalls effektiv unterstützen. Der Kurzbericht vermittelt eine Übersicht über die relevanten Elemente der durchgeführten Studie. Detaillierte Ergebnisse der Studie finden sich in zwei weiteren Dokumenten: "Richtlinien für Gute Praxis" und "Sammlung von Einzelfallstudien".