Breitband-Multimediadienste
Breitband-Multimediadienste, die von festen und mobilen Zugangsnetzwerken mit 40 GHz unterstützt werden, werden oftmals aufgrund künstlicher und natürlicher Hindernisse wie Signalstörungen oder schlechten Wetterbedingungen in ihrer Leistungsfähigkeit gehemmt. Ziel des Projektes OBANET (Optically Beamformed Antennas for adaptive broadband fixed and mobile wireless access NETworks) war es, die Leistung von Zugangsnetzwerken zu steigern und die spezifische Verwaltung des Versorgungsgebietes zu untersuchen. Man entwickelte ein neues Modulationsverfahren, das ferngesteuert Informationssignale in ihrem ursprünglichen Basisband in eine Basisstation (BS) einspeist. Auf diese Art und Weise kann dieselbe Information über ein verkabeltes und über ein kabelloses Zugangsnetzwerk übertragen werden. Die hohe Dispersionstoleranz ermöglicht lange Faserspannen, und die Frequenzverdoppelungskapazitäten vereinfachen die Hardware-Anforderungen. Verschiedene Bandfrequenzen können bei Bedarf gleichzeitig (kabellos und verkabelt) betrieben werden, beispielsweise während Service-Arbeiten oder wenn ein Backup benötigt wird. Zusätzlich dazu wurde ein Algorithmus entwickelt, um die Richtung der ankommenden Signale von Benutzerstationen und die Position des mobilen Nutzers abschätzen zu können. Herkömmliche Tracking-Algorithmen nutzen digitale Signalverarbeitungsmethoden. Diese eignen sich wegen der hohen Betriebsfrequenz jedoch nicht für BWA-Netzwerke (Broadband Wireless Access). Dieser Algorithmus basiert auf der Leistungsmessung von Pilottönen ähnlich dem Monopulsverfahren, das in Radarsystemen Anwendung findet. Darüber hinaus wurde ein System zur Leistungsbeurteilung kabelloser Netzwerke entwickelt. Dieses misst den minimalen Störabstand in einem kabellosen Netzwerk mit Time Division Duplex (TDD)/Time Division Multiple Access (TDMA) und Beam-Switching-Antennen. Es kann zur Leistungs- und Kostenoptimierung von Systemen verwendet werden.