Der Arbeitsplatz des einundzwanzigsten Jahrhunderts
Der Beginn der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) revolutionierte die Art, wie Menschen arbeiten. IKT lösen die Arbeiter aus dem prosaischen 9-bis-17-Uhr-Schreibtischjob und schaffen eine größere Freiheit bei der Auswahl der Tageszeit und des Ortes, an der/dem die Menschen arbeiten möchten. Ebenso wie sich die IKT ständig weiterentwickeln, müssen sich auch das Personal und damit widerum der Arbeitsplatz entwickeln. Als Teil des SANE-Projekts entwickelte die Universität Ulm ein Konzept zur Anleitung der Arbeitsplatzentwicklung im einundzwanzigsten Jahrhundert. Das Ergebnis, das Unified Framework (UF), basiert auf einem dreigleisigen Ansatz, der sich auf Gestaltungs-, Kommunikations- und Technologiebeschränkungen richtet. Die Gestaltungskomponente berücksichtigt die Möglichkeit von sowohl lokalen als auch dezentralisierten Arbeitsplätzen sowie von festen, mobilen und virtuellen Arbeitsumgebungen. Die Kommunikationsanforderungen werden den Bedürfnissen der Nutzer gemäß definiert. Die Technologie, die dritte Komponente des UF, wird schließlich dazu genutzt, die Umsetzung des optimalen Arbeitsplatzes auf der Grundlage vorheriger Spezifikationen zu vereinfachen. Das UF eignet sich nicht nur zur Anwendung in der Industrie, sondern auch in akademischen und anderen Bereichen. Bei der Implementierung des UF müssen sich die Nutzer die richtigen Fragen stellen, um ihre grundlegenden Anforderungen zu definieren und zu verstehen, wie diese miteinander verbunden sind. Es wurde eine Führung zusammen mit einer geschäftsberatenden Strategie entwickelt, um diesen Prozess zu unterstützen. Weitere Informationen zum UF und zum SANE-Projekt finden Sie im Internet unter: http://www.saneproject.com(öffnet in neuem Fenster)