Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch Deutsch
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS
Inhalt archiviert am 2024-05-27
Health Early Alarm Recognition And Telemonitoring System

Article Category

Article available in the following languages:

Die intelligente Überwachung der Gesundheitsfürsorge

Im Rahmen eines Gesundheitsfürsorgesystems mit Fernüberwachung wurde ein Chipkarten-Toolkit entwickelt, das sowohl für Fachkräfte im Gesundheitswesen als auch für Patienten einen personifizierten Ansatz ermöglicht.

Da jede Person ein einzigartiges Gesundheitsverhalten aufweist, könnte ein bestimmter Gesundheitszustand, der für den einen gefährlich ist, für einen anderen als sicher gelten. Deshalb wurde im Rahmen von HEARTS (Health Early Alarm Recognition and Telemonitoring System) eine Reihe von individuell anpassbaren "Tele-Health"-Systemen entwickelt. Die Genialität dieser Systeme ist darauf zurückzuführen, dass sie nicht-intrusiv, dynamisch, intelligent und dialogfähig sind sowie auf einer offenen Architektur basieren und sich auf die Krankheitsprognose konzentrieren. Innerhalb des bestehenden Rahmens der Architektur von Telemedizinsystemen wurden neue technologische Konzepte wie beispielsweise adaptive intelligente Komponenten eingeführt. Ein solches umfasste tragbare und nicht-intrusive Sensoren. Die Sensoren können zusätzlich zu nicht auf die Gesundheit bezogenen Informationen wie Umgebungsdaten (Temperatur usw.) auch spezifische biometrische Signale empfangen und diese über ein kabelloses Netzwerk miteinander verbinden. Weitere Geräte verfügen ebenso über das Potenzial, sich automatisch miteinander zu verbinden. Eine dieser Anwendungen, die bereits realisiert wurde, ist das eHealth Chipkarten-Toolkit, das innerhalb des zentralen Managementsystems arbeitet. Über ein im Lesegerät platziertes Sicherheitmodul (SM) nutzt es eine Authentifizierungsfunktion auf mehreren Ebenen auf der Basis der Kryptografie. Eine seiner ansprechendsten Eigenschaften liegt vielleicht in seiner Anpassbarkeit sowohl an Fachkräfte im Gesundheitswesen als auch an Patienten. Es bietet Zugang zu Unterstützungssystemen zur Entscheidungsfindung und, je nach Spezialgebiet, Zugriffsprivilegien für Fachkräfte. Darüber hinaus kann es als ID zur Anmeldung im HEARTS-Statistikarchiv genutzt werden. Je nach Anamnese kann es für Patienten als Datenträger mit erweiterbarem Speicher dienen, wodurch es über die Fähigkeit verfügt, Versicherungsdaten mit medizinischen Daten zu verbinden. Die Daten sind visuell, wie beispielsweise Foto und Name, sowie numerisch, zum Beispiel Ordnungsnummer und PIN. Die Zukunft der Überwachung der Gesundheitsvorsorge könnte auf dem besten Weg sein, den bis heute intelligentesten sektorübergreifenden Ansatz zu liefern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://heartsproject.datamat.it/hearts(öffnet in neuem Fenster)

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich

Mein Booklet 0 0