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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Evaluation of Individual Dosimetry in Mixed Neutron and Photon Radiation Fields

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Die Zulassung von Forschungsarbeiten im Bereich der Nuklearindustrie

Einen Hauptbereich des Strahlenschutzes, der sich noch immer in der Untersuchungsphase befindet, bilden gemischte Neutronen-/Photonenfelder. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des EVIDOS-Projekts eine moderne Messgeräteausrüstung für gemischte Strahlung entwickelt und bewertet, die für Dosimetrie- und Spektrometriestudien genutzt werden soll.

Auf der Grundlage verschiedener Messprinzipien wurden zwei Modellmessgeräte in Form von Energie-/Richtungsspektrometern entwickelt, die einander bei der Untersuchung unbekannter Strahlungsfelder in der Nuklearindustrie ergänzen. Die Messgeräte kamen zum Einsatz und die gewonnenen Spektra ermöglichten die Berechnung der Referenzwerte für die energie- und richtungsabhängigen Mengen an Neutronenstrahlung. Diese Mengen werden schließlich zur Schätzung der Personendosis und der effektiven Dosis führen, die wichtige Maßnahmen zum Strahlenschutz von Arbeitern hervorbringt. Die Messgeräte beinhalten ein Richtungsspektrometer auf Siliziumdetektor-Basis, das aus sechs Detektorkapseln besteht, von denen jede eine Reihe von vier Siliziumdetektoren umfasst. Die Kapseln werden an der Oberfläche einer Polyäthylenkugel mit einem Durchmesser von 30cm angebracht. Das Richtungsspektrometer mit Heißtropfendetektoren verfügt über ein "teleskopartiges Design", und die Reaktionsmatrix des gesamten Detektorensystems konnte durch Messungen bestimmt werden. Obwohl die Prüfung des ersten Geräts noch nicht abgeschlossen ist, wurden die Folgegeräte in allen Strahlungsfeldern ausgiebig getestet. Die Spektrometer stehen auf Anfrage zur Nutzung im Rahmen von Forschungsaktivitäten zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts wurden darüber hinaus Informationen zur technischen und dosimetrischen Leistung verschiedener Geräte und Instrumente gesammelt, von denen einige kommerziell genutzt werden. Zu diesen Betriebsmitteln zählten Flächenmonitore sowie aktive elektronische und andere Personendosimeter. Die Rückmeldungen der Flächenmonitore waren zufrieden stellend mit nur einer leichten Unterbewertung der Ortsdosis in härteren Spektra und einer allgemein guten Schätzung der Personendosis bzw. der effektiven Dosis. Andererseits traten starke Abweichungen der Reaktionen der Dosimeter auf, die auf eine bessere Rückmeldung in harten Spektra und eine Überreaktion in weichen Spektra hindeuten. Schließlich fand man heraus, dass Aktive Personendosimeter (APD) über eine weitaus geringere Nachweisgrenze als passive und eine annähernd gleiche Streuung der Rückmeldungen verfügen. Die gesamte dosimetrische und technische Leistung wurde in öffentlichen Quellen publiziert.

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