Eine neue Modelleinschätzung zur Hybridenergie
Neue Technologien werden angesichts der zunehmenden Nachfrage an sauberen und preisgünstigeren Brennstoffen notwendig. Diese Technologien müssen zudem auch den verschärften Vorgaben zur Emissionsreduktion in jeglicher Hinsicht entsprechen. Vor allem bei der Technik zur Co-Verbrennung von Biomasse/Abfällen und Kohle müssen alle diesbezüglichen wirtschaftlichen und technischen Aspekte überprüft werden. Im Rahmen eines solchen, aktuellen EU-finanzierten Projekts wurden verschiedene Aspekte der Hybridbrennstofftechnologie auf ihre Nachhaltigkeit hin untersucht. Da bei der Co-Verbrennung Abfälle in Form von Partikelablagerungen und -ausstoß entstehen, werden im Rahmen des Projekts die Gasreinigungstechnik und die damit verbundenen Kosten sowie die allgemeine Systemeffizienz untersucht. Auch Aspekte wie die Einhaltung der Emissionsvorgaben und etwaiger Nutzen werden untersucht. Eine solche Studie dient dazu, die Potenziale von Kostensenkung, Abfallreduzierung und Verfahrensverbesserungen klar zu bestimmen und einzuordnen. Bei Labortests mit verschiedenen Verfahren sollen dafür wichtige Indikatoren bestimmt werden. Dies ist wichtig für den klaren Nachweis, dass diese Verfahren kosteneffizient und nutzbringend sind, um sie zumindest als geeignete Methoden in die wirtschaftlichen Vorgänge integrieren zu können. Für diese Studien wird nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Partnern gesucht, die an diesem technisch-ökonomischen Modell interessiert sind und Forschung & Entwicklung weiter unterstützen können.