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Inhalt archiviert am 2024-05-23
Seafloor imaging and toxicity : assessment of risks caused by buried waste

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Die Suche nach giftigem Abfall auf dem Meeresboden

Die Suche nach Abfallfässern auf dem weiten Meeresboden gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Glücklicherweise haben Fachleute an der französischen Offizierschule der Marine ein neues Untersuchungsverfahren auf der Grundlage des "Synthetic Aperture Sonar" entwickelt.

Giftiger Abfall, der in Meeren und Ozeanen verklappt wird, kann diese empfindlichen Ökosysteme spürbar stören. Zum Schutz dieser wertvollen Ressourcen müssen solche Stellen lokalisiert und die Gefahren für die Umwelt bewertet werden. Da der direkte Zugang zu diesen Stellen kompliziert und teuer ist, wird oft die Fernerkundung genutzt. Im Rahmen des Programms "Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung" wurde das SITAR-Projektkonsortium finanziert, um die akustischen Bildgebungs- und -verarbeitungsverfahren zu fördern. Die französische Offizierschule der Marine entwickelte als ein Teilnehmer des SITAR-Projekts das konventionelle Synthetic Aperture Sonar- (SAS) Verfahren mittels Interferometriemethoden auf Grundlage von Breitbandalgorithmen weiter. Aus Parallelstrahlen gewonnene Daten werden analysiert, um Höhendaten zu erhalten und nachfolgend dreidimensionale Abbildungen des Meeresbodens zu erzeugen. Die Neuerung hierbei besteht in der Nutzung von Parameterbereichen, um gleichzeitig Nieder- und Hochfrequenzkarten zu erzeugen. Die Nieder- und Hochfrequenzdaten liefern verschiedene Arten von Informationen und dadurch wertvolles Wissen, mit dem versunkene Abfallbehälter gefunden werden können. Nach seiner ersten Kalibrierung wurde das neue Verfahren an einer bekannten Stelle ausprobiert, die als Folge des Zweiten Weltkriegs mit giftigem Abfall verunreinigt war. Gemeinsam mit ihren SITAR-Partnern veröffentlichen die französischen Wissenschaftler zurzeit die Ergebnisse ihrer Arbeit in durch Fachleute geprüften Zeitschriften und in einem umfassenden Buch zum Projekt.

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