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Ergebnisse der Beratungen über Telekom-Numerierungspolitik

Auf die Initiative von Martin Bangemann, dem für Telekommunikationspolitik verantwortlichen Kommissionsmitglied, hat die Europäische Kommission eine Mitteilung in bezug auf die Ergebnisse der Beratungen über eine Numerierungspolitik für Telekommunikationsdienste in Europa vera...

Auf die Initiative von Martin Bangemann, dem für Telekommunikationspolitik verantwortlichen Kommissionsmitglied, hat die Europäische Kommission eine Mitteilung in bezug auf die Ergebnisse der Beratungen über eine Numerierungspolitik für Telekommunikationsdienste in Europa verabschiedet. Die Beratungen basierten auf einem im November 1996 veröffentlichten Grünbuch, das eine gemeinsame Methode für bestimmte Numerierungsaspekte präsentierte. Diese Mechanismen sollen es Kunden erlauben, alle Vorteile des vollständigen Angebots in einem liberalisierten Markt zu nutzen, und ihre Telefonnummer zu behalten, wenn sie sich zum Wechsel ihres Telefonunternehmens oder Dienstanbieters entscheiden. Auf der Grundlage der Beratungen hat die Kommission eine Anzahl von Zielen gesetzt: - Ab Anfang Januar 1998 sollen die Kunden die Möglichkeit haben, die günstigsten Bedingungen für jedes Gespräch auszuwählen, indem sie, z. B. für Ferngespräche, einen Code oder die Parameter eines Unternehmens eingeben; - Ab Anfang 1999 soll ein Numerierungssystem für Dienste wie gebührenfreie und Spitzentarifdienste und Gespräche mit Kostenbeteiligung eingeführt werden; - Ab Anfang 1999 muß die Vorauswahl des Unternehmens durch alle Hauptanbieter in allen Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt werden; diese Betreiber müssen es den Kunden erlauben, ihre Telefonnummern zu behalten, wenn sie den Dienstanbieter wechseln; und die Übertragbarkeit von Telefonnummern muß auch für nicht-geographisch gebundene Nummern, wie gebührenfreie Nummern, Spitzentarifdienste und Gespräche mit Kostenbeteiligung, bereitgestellt werden.

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26 November 1996