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Inhalt archiviert am 2024-05-24
iTrust: Working Group on Trust Management in Dynamic Open Systems

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Es ist eine Sache des Vertrauens

Wenn Europa das erwartete Ziel erreichen und weltweit führend in der Informationstechnologie werden möchte, müssen sichere und risikofreie Plattformen entwickelt werden. Diese müssen absolutes Vertrauen in ihre Zuverlässigkeit und ihre Sicherheitsinfrastrukturen schaffen.

Hierfür sind jedoch Infrastrukturentwicklungen erforderlich, die Einheitlichkeit und Kompatibilität fördern. Dies ist nur durch die Schaffung vorher bestimmter Prinzipien und Ziele für die Entwicklung von Synergien zwischen FuE-Zielsetzungen möglich. Die Ziele der "iTRUST Working Group on Trust Management in Dynamic Open Systems" (iTrust-Arbeitsgruppe zum Vertrauensmanagement in offenen dynamischen Systemen) reichen deutlich weiter. Hauptziel des Projekts war die Bestimmung eines umfassenden Forums durch eine interdisziplinäre Untersuchung zu Vertrauen als Mittel zur Schaffung von Zuversicht in die globale Computer-Infrastruktur. Solchen interdisziplinären Studien liegen verschiedene Perspektiven zugrunde, nicht nur die Durchführung technischer Forschung. Vertrauen wird auch von einem sozialen, philosophischen und legalen Standpunkt aus betrachtet. Das endgültige Ziel ist, Vertrauen zu einem erkennbaren Faktor bei wichtigen und für beide Seiten nützlichen Interaktionen zu machen. Hierfür wurden mehrere Internationale Konferenzen und Workshops veranstaltet, mit dem Ziel, Normierungskulturen zu erfassen. Einige dieser Workshops untersuchten neue Anzeichen, die eine automatische Argumentation für Vertrauen wie auch rechnerische Vertrauensmodelle schaffen könnten. Ein Nebenprodukt der Workshops und Konferenzen war die Erstellung verschiedener Übungen, die die Anforderungen für solche Systeme zeigen und auf den Bedarf für Vertrauen hinweisen. Diese Übungen decken einen weiten Bereich ab, angefangen bei der Einführung in die Grundlagen, die mathematische Darstellung von Vertrauensstufen bis hin zur Definition von Reputationssystemen und der Anwendung subjektiver Logik. Insgesamt wurden die Konferenzen als erfolgreich betrachtet und boten ausreichend Informationen und Dialoge, um einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der zugrunde liegenden Dynamik zu leisten. Als Teil des IST-Programms im 5. Rahmenprogramm haben die Konferenzen und Workshops Interesse sowie ein grundlegendes Verständnis für das Bedürfnis für Vertrauen geweckt.

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