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Motion Planning in Virtual Environments

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Virtuelle Welten durchstreifen

Das MOVIE-Projekt im Rahmen des IST-Programms (Technologien für die Informationsgesellschaft) bietet Möglichkeiten zur Verfolgung einer unabhängigen Einheit, die sich in komplexen virtuellen Umgebungen bewegt.

Digitale Wirtschaft

Bewegungen in einer virtuellen Umgebung sind keine einfache Aufgabe. Hindernisse und enge Abschnitte sind zu überwinden, und an Kreuzungen müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden. Und all das in Echtzeit bei möglichst schneller Bewegung. Bewegungs- oder Pfadplanung ist deshalb äußerst wichtig für die Navigation in virtuellen Welten. Eine unabhängige Einheit muss ihre Routen und Bewegungen planen. Während jedoch bestehende Techniken für die Bewegungsplanung in komplexen Umgebungen ausreichen, stellen virtuelle Umgebungen deutlich höhere Anforderungen an die Rechenleistung und neue, verfeinerte Algorithmen müssen entwickelt werden. Das MOVIE-Projekt hat diese dringende Anforderung erfolgreich erfüllt. Im Rahmen des Projektes wurden Techniken zur Bewegungsplanung entwickelt, die die Berechnung visuell eindeutiger Bewegungen für mehrere unabhängige Einheiten ermöglichen, die sich in komplexen, großen und häufig sogar dynamischen virtuellen Welten bewegen. Die Bewegungen erscheinen natürlich und sind präzise. Die Algorithmen ermöglichen gleichzeitige unabhängige Bewegungen mehrerer Einheiten in einer virtuellen Welt. Die Einheiten selbst verfügen unter Umständen über eine interne kinematische Struktur und können beispielsweise ihre Körperteile wie eine Comicfigur bewegen. Die entwickelten Techniken zur Bewegungsplanung können für verschiedenste Anwendungen eingesetzt werden. Gelenkroboter können jetzt die Planung von Bearbeitungsaufgaben unter Umständen in Kombination mit virtuellen Einheiten ausführen. Es kann auch ein Objekt von zwei oder mehr Robotern gemeinsam bearbeitet werden. Solche Vorgänge finden sich beispielsweise häufig bei Anwendungen für Sicherheitsschulungen oder chirurgische Eingriffe. Die eingesetzten Techniken für die Objektbearbeitung mit Gelenkstrukturen sind erst die Spitze des Eisbergs. Die entwickelten Algorithmen wurden bereits in vielen weiteren Anwendungen in Bereichen wie Computergrafik, CAD, Spieletechnik und Bioinformatik eingesetzt. Weitere Informationen zum MOVIE-Projekt sind abrufbar unter: http://www.give.nl/movie/

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