Entwicklung von Fernunterrichts- und Schulungsprogrammen
Die Europäische Stiftung für Berufsbildung, eine Agentur der Europäischen Union, hat einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen betreffend die Entwicklung von Fernunterricht und Schulungsprogrammen zur Verwendung in mittel- und osteuropäischen Ländern veröffentlicht. Die folgenden Länder sind teilnahmeberechtigt: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, die Tschechische Republik, Estland, die ehemalige jugoslawische Republik Makedonien, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien und die EU-Mitgliedstaaten. Diese Ausschreibung ist Bestandteil des PHARE-Mehrländer-Programms für Fernunterricht. Unter anderem zielt das Programm darauf ab, die Integration der PHARE-Länder in die Europäische Union mittels europaweiter Kooperation in den Bereichen Bildung und Schulung zu fördern. Ziel des Programms ist die Förderung der Zusammenarbeit im Bereich Fernunterricht und -schulung in den PHARE-Ländern, einschliesslich die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der PHARE-Region und den EU-Mitgliedstaaten. Das Programm unterstützt insbesondere die Einrichtung einer transregionalen Fernunterrichtinfrastruktur und die Entwicklung eines Basislehrplans für Fernunterrichts- und Schulungskurse in den PHARE-Ländern. Vorschläge für die Entwicklung der Fernunterrichts- und Schulungsprogramme sollten den reellen Marktbedürfnissen entsprechen sowie der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den PHARE-Ländern und ihre Integration in die Europäische Union unterstützen. Die angewandte Fernunterrichtsmethode muss kosteneffizient und leicht zugängig für die Endnutzer sein. Ziel des Projekts sind sowohl formale anerkannte Programme als auch nicht formale und nicht anerkannte Weiterbildungs-und Schulungsprogramme. Die Techniken sind auf Folgeunterricht- und Hochschulebene zu erstellen einschliesslich Weiterbildung. Es wurden zwölf prioritäre Bereiche festgelegt: - I) Europäisches Recht; - II) Management und Unternehmensführung; - III) Medizinische Wissenschaften; - IV) Umweltwissenschaft; - V) Informationstechnologie, Informatik und Softwaretechnik; - VI) Ernährungswissenschaft und -technologie; - VII) Verkehr; - VIII) Sozialwissenschaften; - IX) moderne europäische Sprachen; - X) Ausbildung von Lehrern und Ausbildern; - XI) Maschinenbau und -technologie; - XII) Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Folgende Organisationsarten können im Rahmen des Projekts Unterstützung beantragen: private und öffentliche Organisationen sowie Einrichtungen mit und ohne Gewinnzweck, die rechtsmässig in den EU-Mitgliedstaaten oder in den assoziierten und nicht assoziierten PHARE-Ländern ansässig sind. Teilnahmeberechtigte Projektkonsortien müssen mindestens eine Organisation von zwei PHARE-Ländern und eine Organisation aus einem EU-Mitgliedstaat umfassen. Normalerweise muss einer der Konsortiumpartner ein PHARE-Fernunterricht-Studienzentrum sein, das im Rahmen des Mehrländerprogramms eingerichtet wurde. Der federführende Partner/Koordinator muss in einem der PHARE-Länder ansässig sein. Es werden Verträge zwischen den federführenden Partnern des erfolgreichen Projektkonsortiums und der Euopäischen Stiftung für Berufsbildung abgeschlossen. Die Mindestlaufzeit des Projekts beträgt 10 Monate und die Höchstdauer 18 Monate. Das Informationsdossier kann angefordert werden bei: Europäische Stiftung für Berufsbildung Frau Ulrike Damyanovic - Programmanager Das PHARE-Mehrländer-Programm für Fernunterricht Villa Gualino viale Settimio Severo, 65 I-10133 Torino Fax +39-11-6302200 E-mail: UDA@ETF.IT oder Das PHARE-Mehrländer-Programm für Fernunterricht Herr Soren Nipper - leitender technischer Berater Fax +45-86108692 E-mail: NIPPER@INET.UNI-C.DK. Das Informationsdossier kann auch von der WWW-Homepage der ESB abgerufen werden: http://www.etf.it/(öffnet in neuem Fenster) Angebote sind bei Frau Ulrike Damyanovic an der obigen Anschrift einzureichen.
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