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Development of an information technology tool for the management of european southern lagoons under the influence of river-basin runoff

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Verbesserung des Ressourcenmanagements in den Lagunen des Mittelmeers

Die während des Projekts DITTY durchgeführte Forschungsarbeit unter Leitung der EU hat zur Untersuchung der verfügbaren Ressourcen in südeuropäischen Lagunen beigetragen. Das Mar Menor, eine Lagune in Südspanien, lieferte den Wissenschaftlern die geeigneten Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Informationswerkzeugen, die exakt auf diese Art von Ökosystemen zugeschnitten sind.

Klimawandel und Umwelt

Beim Mar Menor handelt es sich um eine der größten Küstenlagunen im Mittelmeerraum. Diese Lagune war der Ort, an dem von den europäischen Wissenschaftlern des DITTY-Projekts wichtige Untersuchungen durchgeführt wurden. Ziel des Projekts war, die dort verlaufende Wasserscheide zu untersuchen und geeignete Methoden anzuwenden, mit denen die Nährstoffbelastung in der Lagune verringert werden kann. Vom Forscherteam wurden Informationen über die klimatischen, physikochemischen, biologischen und hydrologischen Bedingungen sowie über die sozioökonomische Bedeutung des Mar Menor gesammelt und anschließend in einer Datenbank zusammengefasst. Unter Verwendung dieser Informationen begann das Team mit der Entwicklung einer wissenschaftlichen sowie funktionellen Basis für eine nachhaltige und rationelle Nutzung der verfügbaren Ressourcen. Für die Wasserscheide am Mar Menor wurde eigens ein hydrologisches Modell entwickelt. Die hiermit gewonnenen Ergebnisse ermutigten unter anderem zu einer engeren Verflechtung von verschiedenen Institutionen, Behörden und politischen Maßnahmen. Die Bewohner, die Einrichtungen der Wasserwirtschaft, das regionale Umweltamt sowie der Stadtrat profitieren von der durchgeführten Forschungsarbeit. Die Forschung offenbarte die unterschiedlichen Sichtweisen und Präferenzen der verschiedenen Interessensgruppen bezüglich möglicher Optionen und Entwicklungsszenarien für das Mar Menor. Die Wasserwirtschaft wurde hier in ihrer Sichtweise unterstützt, einer Reduzierung der Nährstoffbelastung in der Lagune eine hohe Priorität einzuräumen. Die Anwendung eines Entscheidungshilfesystems dagegen war insbesondere für den Stadtrat von Nutzen.

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