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Biofouling resistant infrastructure for measuring, observing and monitoring

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Kampf dem Biofouling mit ultraviolettem Licht

Der Verlust wertvoller Forschungsdaten aufgrund von Biofouling kann, dank einer von der University of London präsentierten Lösung, die auf kommerziell erhältlicher Technologie basiert, der Vergangenheit angehören.

Klimawandel und Umwelt

Auf wissenschaftlichen Instrumenten, die für eine längere Zeitdauer unterhalb der Wasseroberfläche in Ozeanen installiert werden, sammeln sich Mikroorganismen, Algen und andere Meeresbewohner an. Dieses Phänomen wird Biofouling genannt. Es beeinflusst in äußerst negativer Weise die Qualität der Daten, die während der langfristigen Messungen gesammelt werden. Die BRIMOM-Forschungsgemeinschaft erhielt Unterstützung vom EESD-Programm, um eine spezielle Messausrüstung zu entwickeln und zu erproben, die resistent gegenüber dem Biofouling ist. Ein Lösungsansatz, der im Rahmen dieses Projekts untersucht wurde, umfasste die Verwendung von kurzwelligem ultravioletten Licht (UV-C), welches nachweislich über eine keimtötende Wirkung verfügt. Sämtliche Forschungsarbeiten erfolgten unter Leitung von Wissenschaftlern der University Marine Biological Station der University of London. Die Wirksamkeit von Niederdruck-UV-C-Strahlern mit unterschiedlicher Intensität wurde mithilfe eines Versuchsaufbaus untersucht. Die Experimente zeigten, dass die Verhinderung des Biofouling durch eine pulsierende Bestrahlung der Oberfläche der Messinstrumente mit UV-C-Licht geringer Intensität durch ein spezielles optisches Fenster hindurch möglich war. Durch Verwendung von UV-C-Strahlern, die auf LEDs basieren, kann, obwohl diese Technologie noch nicht vollständig ausgereift ist, der gleiche Effekt bei geringerem Energiebedarf und mit einem einfacheren Aufbau erzielt werden. Die Wissenschaftler der University Marine Biological Station haben die Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt durch entsprechende Veröffentlichungen breiteren Forschungskreisen zugänglich gemacht.

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7 November 2022