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Social networks and idiosyncratic risk in the hedge funds industry

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Hedgefonds, soziale Vernetzung und das Risiko

Hedgefonds handeln zwar mit Vermögenswerten in Milliardenhöhe, bleiben aber privater Natur und sind schlecht dokumentiert. Eine EU-finanzierte Studie hat den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Netzwerken, Risikobereitschaft und Leistung in einer einzigartigen Umgebung analysiert.

Klimawandel und Umwelt

Das Forschungskonsortium hat das idiosynkratische Risiko in der Hedgefonds-Branche bewertet, indem es einzelne Attribute, soziale Vernetzung und Wahrnehmungen der führenden Akteure untersucht hat. Die Forscher haben auch Literaturrecherchen und Interviews mit führenden Persönlichkeiten der Industrie durchgeführt, um ihr Verständnis des Sektors zu erweitern. Interviewt wurden Personen von großen Investmentbanken und anderen Institutionen, unter anderem Makler, Hedgefonds-Manager, Investment-Analysten und Mitarbeiter von Aufsichtsbehörden. Nach einer ausführlichen Literaturrecherche haben die Forscher nun eine bessere Sicht von der Beziehung zwischen den Netzen, der Risikobereitschaft und der Leistung. Die Vorteile sind ein größerer Zugang zu Ressourcen und Daten, Nachteile können jedoch durch eine Überfrachtung mit Informationen entstehen, die sich auf die Leistung der im Zentrum der Netze befindlichen Akteure auswirken kann. Ein Akteur, der sich im Zentrum eines Netzes befindet, kann mehr Einfluss haben und ist eher in der Lage, Risiken einzugehen. Allerdings können mächtige Akteure auch zögern, Risiken einzugehen, weil sie mehr zu verlieren haben. Die Erkenntnisse aus dem Projekt "Social networks and idiosyncratic risk in the hedge funds industry" (SNIR) werden der EU und nationalen Regulierungsbehörden, die die Aktivitäten von Hedgefonds weiter regulieren wollen, wertvolle Einblicke verschaffen.

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