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Everyday Science 2009. Researchers and Research in Everyday Life

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Wissenschaft für alle - jeden Tag

Der richtige Mix von Wissenschaft, Kultur und Unterhaltung wirkt Wunder, um die Geheimnisse rund um ein anspruchsvolles Thema zu lüften und das Publikum den Feinheiten der Wissenschaft näher zu bringen.

Klimawandel und Umwelt

Für die Gesellschaft ist es wichtig, den Nutzen der Wissenschaft im täglichen Leben zu verstehen. Die Region Emilia-Romagna in Italien hat eine Brücke zwischen Wissenschaft und Bürger gebaut: Sie war Standort des Projekts "Everyday science 2009. Researchers and research in everyday life" (Edscience 09) und der Nacht der Forscher im September 2009. Drei Tage fanden in der Region Events für die Öffentlichkeit statt, die von Universitäten, Forschungszentren und Gemeinden vor Ort organisiert wurden. Die Veranstaltungen zeigten, inwiefern Forscher und ihre Arbeit zur Welt, in der wir leben, und zur Verbesserung unseres Alltags beitragen. Die Nacht der Forscher der Emilia-Romagna fand in Bologna und sieben anderen Städten statt. Versuche, Vorführungen, Ausstellungen, Führungen, offenen Labors, Museen, Wissenschafts-Cafés, Konferenzen, Shows und sogar Live-Musikveranstaltungen gehörten zum Programm. Rund 400 Forscher beteiligten sich an diesen Events und tauschten Informationen vor einer Kulisse aus Kurzvorträgen, Schauspielern, Tänzern und Musikern aus. Über 10.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen. Mit dieser Initiative sollten so viele Menschen wie möglich angezogen werden. Sie wurde durch eine Sensibilisierungskampagne gefördert, die unter anderem eine Website, soziale und traditionelle Medien (Presse-Events, Presseartikel, Forscher-Interviews, Radio-Kampagne und TV-Spots) umfasste. Schulen, Lehrer und Absolventen wurden ebenfalls über verschiedene Kanäle angesprochen. Während und nach den Veranstaltungen wurden anhand von Fragebögen und der Website Reaktionen gesammelt. Es wurden mehr als 550 Fragebögen eingereicht und ausgewertet. Die Auswertung zeigte, dass die dreitägige Veranstaltung sehr beliebt war und dass ähnliche Events begrüßt würden; die Öffentlichkeit konnte sich ein besseres Bild von der Arbeit der Forscher machen, deren Image dadurch verbessert wurde. Außerdem erhielten junge Leute den Anstoß, eine berufliche Laufbahn in der Forschung in Erwägung zu ziehen. Ähnliche Veranstaltungen in anderen Regionen und darüber hinaus könnten im Allgemeinen das Bild der Öffentlichkeit von den Wissenschaften verbessern. Jüngere Generationen könnten neue Horizonte erkunden, was schließlich auch positive sozioökonomische Auswirkungen hätte.

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