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European social survey round 3

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Einblick in sich ändernde Werte und Einstellungen

Der European Social Survey (ESS) kann auf eine lange Geschichte bei der Definition von Standards bezüglich sozialer und kultureller Einstellungen und Werte zurückblicken. Sich hieraus ergebende Trends werden für Forscher von besonderer Wichtigkeit sein sowie dabei helfen, die Lebensqualität zu verbessern.

Europa wächst, seine Identität entwickelt sich, daher ist es für Forscher, Ökonomen und Akademiker wichtig zu verstehen, wie sich europäische Werte, kulturelle Perspektiven, soziale Strukturen und Einstellungen ändern. Das EU-finanzierte ESS3-Projekt ("European Social Survey Round 3") führte tiefgreifende Umfragen zum sozialen, politischen und moralischen Klima in Europa durch. Ziel war die Definition von Standards zur Bestimmung der Einstellung sowie der sozialen Indikatoren und der Verhaltensindikatoren in Übereinstimmung mit den ökonomischen Werten. Der ESS dokumentierte Aspekte der europäischen Bedingungen, die bisher noch nicht ausreichend behandelt wurden. Die dritte Ausgabe der 2001 begonnenen Umfrage wurde gerade abgeschlossen. Ziel war die Sammlung von Daten über Organisationen und Einzelpersonen. Ziel ist die Identifizierung von Trends bezüglich der Kontinuität und der Änderungen in den Werten und Einstellungen. Dies ist, in Anbetracht der Unterschiede in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten auf kultureller und politischer Ebene, eine umfangreiche Herausforderung. Dies macht Europa jedoch auch zu einem natürlichen Labor, die Herausforderungen zu überwinden. Die Europäischen Wissenschaftsstiftung schätzt den ESS als ein wichtiges Werkzeug für die länderübergreifende Bewertung und aufgrund der Genauigkeit der Aktivitäten. ESS füllt zudem die Lücke bezüglich Änderungen innerhalb der sozialen Einstellung, insbesondere in Bereichen, die Eurostat (das statistische Amt der EU) nicht abdeckt. Mit Durchführung der letzten Umfragerunde hat der ESS die Bewertungskriterien zur sozialen Einstellung aktualisiert, damit Entwicklungen innerhalb der sozialen Werte mit ähnlichen Daten zum Verhalten und zur Bevölkerungsbewegung verglichen werden können. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, da die europäischen Indikatoren in den Umfragen eher auf sozio-ökonomischen Fragestellungen basieren, denn auf sozio-politischen. Sie berücksichtigen zwar Armut, Einkommen und Ausgrenzung, nicht jedoch andere wichtige Aspekte wie Gesundheit, Lebensqualität sowie das Gefühl der Sicherheit vor Kriminalität. Die ESS hat eine Chance eröffnet, dies zu ändern, die Ergebnisse werden zweifelsohne ein genaueres Bild der sich ändernden Werte und Einstellungen auf dem Kontinent zeichnen.

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