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Inhalt archiviert am 2024-06-16
Novel Liquid Desiccant Dehumidification System

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Eine bessere Feuchteregelung für bessere Luftqualität in Innenräumen

Eine gute Kontrolle der Luftfeuchtigkeit ist ein wesentlicher Faktor bei der Bereitstellung gesunder Luft in Innenräumen. Ein EU-finanziertes Projekt hat mithilfe flüssiger Trockenmittel Außenluft vorkonditioniert und Metall aus dem Absorber von Entfeuchtungssystemen entfernt, um eine qualitativ hochwertige, kostengünstige und energieeffiziente Luftentfeuchtung zu erreichen.

Das Projekt Dehumid ("Novel liquid desiccant dehumidification system") wollte ein kostengünstiges, kompaktes und energieeffizientes Entfeuchtungssystem mit flüssigem Trockenmittel entwickeln und erproben. Dehumid konzentrierte sich auf die Verbesserung von Systemkomponenten, sodass die Außenluft, die in Gebäude und Wohnungen gepumpt wird, im Hinblick auf Energieeinsparungen durch kleinere Kompressoren vorkonditioniert werden konnte. Weitere Vorteile des vorgesehenen Systems waren unter anderem eine verbesserte Qualität der Raumluft und mehr Komfort sowie eine geringere Feuchtigkeit und überschüssige Kühlkapazitäten. Die Forscher führten eine Überprüfung und Analyse der Literatur über bestehende Entfeuchtungstechnologien durch und definierten die Eigenschaften technologisch und wirtschaftlich gerechtfertigter Entfeuchtungssysteme. Die Teammitglieder stellten die funktionalen Spezifikationen aller Systemkomponenten auf und identifizierten grundlegende Steuerungsparameter. Neben ihrer Bedeutung für Energieeinsparungen ermöglichte die letztere Aktivität auch Arbeiten an der Entwicklung und Bereitstellung einer Systemkontrolleinheit. Obwohl eine Bewertung von Lithiumbromid (LiBr) und Lithiumchlorid (LiCl) ergab, dass letzteres als das bessere Trockenmittel erschien, tendierte man aber aufgrund von Konstruktionsbeschränkungen im Zusammenhang mit seiner aggressiven korrosiven Natur und der unerwünschten Tröpfchenbildung bei der Konstruktion eher zum Einsatz von nicht-metallischem Material im Absorber. So entwickelten die Projektpartner einen Absorber aus Zellulosefasern und integrierten die Kühlung durch das Trockenmittel in seine Oberfläche. Durch den Wegfall des Problems der Korrosion und der reduzierten LiCl-Tröpfchenbildung bot dies verschiedene Vorteile. Ein weiterer positiver Effekt war der geringere Zeitaufwand bei Wartungsarbeiten. Die aus den Studien und der Analyse der relevanten Literatur gewonnenen Informationen wurden verwendet, um die Anforderungen für das vorgeschlagene System zu formulieren und seine verschiedenen Funktionen zu modellieren. Klimadaten für die Gestaltung von Klimaanlagen und Entfeuchtungsystemen wurden gesammelt, analysiert und für jedes Land, das von einem Projektteilnehmer vertreten war, präsentiert. Weitere Aktivitäten umfassten die Verbindung von Kommunikationsmodulen mit einem Personal Computer (PC) sowie die Realisierung eines Notprogramms für den Fall von Kommunikationsfehlern.

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