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CO2 capture using amine processes: International cooperation and exchange

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CO2-Abscheidung auf der Probe

Führende Experten haben gemeinsam an einer weitreichenden Umsetzung der Methode zur Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) gearbeitet. Die Projektergebnisse werden zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.

Energie

Steigende Emissionen von Treibhausgasen (THG), insbesondere der Ausstoß von CO2, fügen der Umwelt beträchtlichen Schaden zu. Die neue Methode zur Abscheidung und Bindung von CO2 im Anschluss an die Verbrennung fossiler Brennstoffe verheißt eine Minderung unerwünschter CO2-Werte um fast 80% und trägt zu einer gesünderen Umwelt bei. Eine der Methoden stützt sich bei der CO2-Bindung auf aminhaltige Lösungsmittel. Allgemeines Ziel des EU-finanzierten Projekts "CO2 capture using amine processes: International cooperation and exchange" (Caprice) war die Förderung der Zusammenarbeit internationaler Experten im Bereich der CO2-Abscheidung auf Grundlage von aminbasierten Verfahren. Die Partner brachten zunächst ein gemeinsames Datenblatt auf einen einheitlichen Standard, um Informationen aus verschiedenen Pilotanlagen sammeln und analysieren zu können. Sie kontrollierten Korrosionsfälle und überprüften die Leistungsfähigkeit von Monoethanolamin (MEA) als flüssigkeitsbindenden Stoff zur CO2-Abscheidung. Es wurden verschiedene Absorptionsmembranen hergestellt und neue Materialien auf ihre Absorptions- und Desorptionsfähigkeit bei Anwendungen unter hohen Temperaturen getestet und beurteilt. Die CO2-Abscheidung im Anschluss an die Verbrennung ist eine zusätzliche Methode für Kraftwerke und eine optimale Einführung ist für die Minimierung des Energieaufwands grundlegend. Zu diesem Zweck hat das Konsortium Werkzeuge entwickelt, um die aminhaltige CO2-Abscheidung für Kraftwerke bei gleichzeitiger Berechnung der Wirkungsgradnachteile einzuführen. Die Positionen der Dampfentnahme und der Wiederzufuhr von Wärme/Wasser in das Kraftwerk wurden optimiert und ihre technischen Details bewertet. Im Rahmen des Caprice-Projekts wurden verschiedene technische und funktionelle Aspekte der CO2-Abscheidung untersucht und deren Einführung in Kraftwerke simuliert. Die Zusammenarbeit führender Partner in diesem Bereich stellte den Austausch von Fachwissen und globaler Ressourcen sicher, um ein besseres Verständnis des Verfahrens zu gewährleisten und die Grundlage für die Einführung der CO2-Abscheidung zu schaffen. Von der Umsetzung der Technologie in mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken ist ein bedeutender Einfluss auf Umwelt und Gesundheit zu erwarten.

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