Schutz und Präsentation kulturellen Erbes
Das Projekt "Training seminars on research planning, conservation, characterisation and management in archeological sites" (Archaia) organisierte und realisierte zwei Schulungsseminare zum Thema kulturelles Erbe. Die Seminare in Kopenhagen (Dänemark) und Bologna (Italien), welche auch human- und naturwissenschaftliche Ansätze beinhalteten, richteten sich an insgesamt 90 Studenten, Doktoranden und Experten verschiedenster Gebiete. Die Projekttätigkeiten dienten zur Präsentation der Forschungsergebnisse, die bei zahlreichen EU-finanzierten Forschungsprojekten und durch die Forschungstätigkeiten der Europäischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Wissenschaft und Technik (COST) erzielt wurden. Mit dem Ziel, alle historischen Informationen innerhalb eines stimmigen und korrekt dargestellten Projekts zusammenzuführen, wagten die Teammitglieder von Archaia einen globalen Ansatz bei der Schulung in Bezug auf die Planung und Pflege von archäologischen Parks. Sie begannen mit den ersten Schritten der Feldforschung und fuhren mit der Charakterisierung entdeckter Materialien und topographischen Studien fort. Insgesamt zielten die Seminare auf die Verbreitung optimaler Ansätze zur Pflege archäologischer Fundstätten ab, um bestmöglich darzustellen, wie Forschungsstrategien und -ergebnisse zur Erfassung historischer Inhalte beitragen. Dieser Ansatz dient als wichtige Grundlage für den Schutz des kulturellen Erbes. Es wurde eine Webseite ins Leben gerufen, welche zur Bekanntmachung der Projekterfolge und zur Bereitstellung von Richtlinien für integrierte Protokolle dienen soll, die mit der weltweiten Pflege archäologischer Fundstätten verbunden sind. Ein bedeutendes Ergebnis des Projekts war das intensive Networking zwischen den führenden Experten, die aus vielen verschiedenen Gebieten zusammengeführt wurden. Der globale, koordinierte Ansatz bei der Arbeit führte zu einer Veröffentlichung hochwertiger Zeitungen, die mit den Zielen des Projekts Archaia verbunden sind. Die Bemühungen des Projekts umfassten diverse Bereiche, von den Natur- und Geschichtswissenschaften über Wirtschaftsplanung bis hin zu Fragen bezüglich Eigentümerschaft und freiem Zugang. Dieser integrierte, globale Ansatz konnte schließlich die Komplexität von Themen rund um die Denkmalpflege hervorheben.