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Assessment of the bilateral scientific co-operation (S/) between the European Union Member States (MS), Accession Countries (AC) Candidate Countries (CC) and the Mediterranean Partner Countries (MP)

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Die Geheimnisse der wissenschaftlichen Zusammenarbeit wurden enthüllt

Eine Bewertung der Zusammenarbeit zwischen der EU und ihren Nachbarländern auf dem Gebiet der Wissenschaft hat Modelle der Zusammenarbeit, Themen und Trends aufgedeckt.

Klimawandel und Umwelt

EU-Länder waren immer begeistert, eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit ihren Nachbarn im Mittelmeerraum und mit künftigen Mitgliedsländern in Osteuropa zu betreiben. Während dies stets als wertvolle Einrichtung zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums (EFR) gesehen wurde, wurden die Modelle der Zusammenarbeit bislang nicht vollständig abgebildet. Vor diesem Hintergrund bewertete das EU-finanzierte Projekt Asbimed die Zusammenarbeit mit EU-Beitrittsländern, Bewerberländern und den Partnerländern im Mittelmeerraum (MPC) auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung. Das Projektteam schaute auf den Zeitraum zwischen 1998 und 2003 und analysierte die bilaterale wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit und kam dabei zu interessanten vorläufigen Ergebnissen, die aus Jahren der Zusammenarbeit resultierten. Das Team sammelte Informationen über EU-Projekte, bei denen Nachbarstaaten involviert waren und dokumentierte die bestmögliche Verfahren, die zu einer Ergebnisverbesserung bei zukünftigen Projekten führen könnten. Eines der interessantesten Ergebnisse war, dass Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien die aktivsten Partner bei Projekten mit Nicht-EU-Ländern waren. Es verwundert nicht, dass Griechenland zahlreiche Projekte mit Zypern durchführte, bevor es ein Teil der EU wurde, während Frankreich an vielen Projekten mit Algerien, Marokko und Tunesien teilnahm. Tatsächlich war Frankreich das EU-Land, das mit sämtlichen MPC Projekte durchgeführt hat, gefolgt von Deutschland, Spanien und Österreich. Im Projekt wurden auch die Arten der Projekte und die Fachrichtungen betrachtet. Dabei fand man heraus, dass Technikwissenschaften das beliebteste Thema darstellten, gefolgt von Naturwissenschaften. Es wurden auch die Arten der leitenden Institutionen, die Finanzierungsbeträge, die wissenschaftlichen Gemeinschaftspublikationen je Land sowie die Studentenströme in den EU-Staaten betrachtet. Diese Studie hat dazu beigetragen, Trends herauszustellen, Schwächen zu erkennen und Chancen für eine verstärkte Zusammenarbeit zu identifizieren, die den Europäischen Forschungsraum erheblich stärken können.

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