Zweiter Workshop über Spiele, Logik und Sicherheit, Rennes, Frankreich
Sicherheits- und Datenschutzprobleme in Computernetzwerken und mobilen Anwendungen können durch Interaktion zwischen Agenten des Netzwerks entstehen - dabei kann es sich um Individuen handeln oder auch um autonom handelnde Geräte oder Software. Um Sicherheitsprobleme zu bewältigen, ist es wichtig die Interaktion zwischen den Agenten zu modellieren.
Spieltheorie und Logik bilden einen hervorragenden Rahmen, um Interaktion formal zu behandeln. Sie ermöglichen nicht nur die Modellierung und Repräsentation dieser Interaktion zwischen den Agenten, sondern führen auch zur Entwicklung anwendbarer Algorithmen und Entscheidungsverfahren. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden verschiedene logische Rahmen und spieltheoretische Ansätze zur Modellierung und Analyse von Computernetzwerken aus einem sicherheitstechnischen Blickwinkel heraus vorgeschlagen, wobei in einigen Fällen auf nicht klassische Logiken (wie epistemische oder intuitionistische Logik) zugegriffen wurde.
Diese Veranstaltung richtet sich an Forscher, die an Spielen, Logik und Sicherheit im weiteren Sinn interessiert sind und sieht sich als ein Forum, in dem gemeinsam gearbeitet und Ideen ausgetauscht werden.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.irisa.fr/prive/Sophie.Pinchinat/GIPSy/gipsy11.html(öffnet in neuem Fenster)