Symposium zu einem multifunktionalen Codierungssystem für die Bewertung beweglicher Kulturgüter in London (UK)
Das System, das dort diskutiert und präsentiert werden soll, stammt aus dem EU-finanzierten MultiEncode-Projekt. Das MultiEncode-Instrument besteht aus drei komplementären Erkennungssystemen, die alle eine gemeinsame Laserquelle und gemeinsame Bauteile verwenden sowie über ein gemeinsames Softwarepaket betrieben werden.
Mithilfe der von MultiEncode angewendeten kohärenten optischen Verfahren können Konservatoren, Defekte und charakteristische Merkmale (Risse, Abblätterungen und Hohlräume) in Kunstwerken feststellen. Die Verfahren sollen die Einwirkungen aus der Umwelt auf das Kunstwerk (Impact Assessment Procedure, IAP) beurteilen und so die "Defektsignatur" des Gegenstands liefern, anhand dessen sich bei Fälschungen oder Diebstahl die Echtheit feststellen lässt.
Die Veranstaltung besteht aus zwei Arbeitssitzungen. Am Vormittag diskutieren Entwickler der Projektpartnereinrichtungen über die wissenschaftliche Grundlage der drei Erkennungssysteme und ihre potenziellen Anwendungsbereiche in Museen. Am Nachmittag wird der Prototyp an einer Reihe von Gemälden vorgestellt.Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an:
Fr. Nicola Heald
E-Mail: nicola.heald@tate.org.uk
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter:
http://www.iesl.forth.gr/projects/multiencode/index.html(öffnet in neuem Fenster)
http://www.tate.org.uk/research/tateresearch/majorprojects/multiencode.htm(öffnet in neuem Fenster)