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Europäische Woche der Suchtprävention

Die Woche vom 15.-22. Oktober 1994 wurde zur Europäische Woche der Suchtprävention erklärt. Damit soll die Bedeutung der Vorbeugung beim Kampf gegen den Drogenmißbrauch hervorgehoben werden. Die Drogenabhängigkeit sowie deren verheerenden gesundheitlichen und sozialen Folgen f...

15 Oktober 1994 - 15 Oktober 1994
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Die Woche vom 15.-22. Oktober 1994 wurde zur Europäische Woche der Suchtprävention erklärt. Damit soll die Bedeutung der Vorbeugung beim Kampf gegen den Drogenmißbrauch hervorgehoben werden. Die Drogenabhängigkeit sowie deren verheerenden gesundheitlichen und sozialen Folgen für den einzelnen und die Gesellschaft müssen absolut vorrangig bekämpft werden.

Die Europäische Woche der Suchtprävention zählt zu den Maßnahmen, die die Kommission im ersten Aktionsprogramm zur Prävention der Drogenabhängigkeit (Aktionsrahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit) vorgeschlagen hat. Der Vorschlag wurde am 21. Juni 1994 angenommen und liegt jetzt dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Prüfung vor (KOM(94)223 endg.).

Die Prävention der Drogenabhängigkeit zählt inzwischen zu den gesundheitspolitischen Prioritäten der Europäischen Gemeinschaft. Dieser Entwicklung trägt die Europäische Woche der Suchtprävention Rechnung. Sie wird von der Europäischen Kommission koordiniert und subventioniert und findet gleichzeitig in allen zwölf Mitgliedstaaten der Union statt.

Zweck der Europäischen Woche der Suchtprävention sei nicht nur, die Prävention europaweit zu propagieren, sondern auch, eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen in die Wege zu leiten, gemeinsame Projekte und grenzüberschreitende Maßnahmen anzuregen und als Forum für den Informations- und Ideenaustausch zu fungieren. Die Kommission hat die Koordinierung und Organisation der Veranstaltung auf europäischer Ebene übernommen und stellt Finanzmittel bereit für die in den Programmen der Mitgliedstaaten vorgesehenen Maßnahmen. Schon jetzt ist zu erkennen, daß die nationalen Programme einige Gemeinsamkeiten aufweisen: die Betonung der positiven Prävention durch Förderung von sportlichen, kulturellen und künstlerischen Aktivitäten, die Bevorzugung lokaler Initiativen in nationalem Rahmen sowie interdisziplinäre Ansätze und die Einbeziehung der Medien.

Darüber hinaus unterstützt die Kommission eine Reihe von Maßnahmen, die die europäische Dimension der Woche unterstreichen, u. a.:

- eine europäische Rundfunkkampagne zum Thema Suchtprävention, an der nationale, regionale und lokale Sendeanstalten sowie telefonische Beratungsstellen beteiligt sind;

- ein Video über die Anti-Drogen-Kampagnen der europäischen Fernsehsender in den vergangenen 15 Jahren, das die wichtigsten Ansätze aufzeigt;

- eine Compact Disc mit beliebten Hits für junge Leute, deren Verkaufserlös der Europäischen Vereinigung der Telefonberatungsstellen für Suchtprävention zugute kommt.Weitere Informationen:
European Commission;
DG V-F;
Ms. Veronique Wasbauer;
Plateau du Kirchberg;
L-2920 Luxembourg;
Fax +32-2-430134511

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