Perspektiven der geochemischen Barrieren bei der Grundwassersanierung.
Zur Zeit besteht die verbreitetste Methode der Grundwassersanierung im 'Abpumpen und Behandeln', die jedoch wegen einer Reihe von Faktoren oft nicht erfolgreich ist. Eine der vielversprechenderen alternativen Sanierungsmethoden stützt sich auf das Konzept der 'geochemischen Barrieren'. Eine geochemische Barriere ist als natürliche oder künstliche Untergrundzone definiert, in der Schadstoffe entweder immobilisiert oder an Ort und Stelle abgebaut werden - entweder auf abiotischem Wege oder mit Hilfe von Mikroorganismen - was unter begünstigenden Eh-pH-Bedingungen geschieht.
Das Seminar dient der Untersuchung der Perspektiven und Grenzen, die künstlichen geochemischen Barrieren als Instrument der Grundwassersanierung gesetzt sind.
Weitere Auskünfte erteilt:
Europäische Kommission
GFS Umweltinstitut
Dr. Giovanni Bidoglio
I-21020 Ispra (VA)
Tel. +39-332-789383
E-mail: giovanni.bidoglio@jrc.it
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