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Programm

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Spezifisches mehrjähriges Forschungs- und Ausbildungsprogramm (Euratom) im Bereich Strahlenschutz, 1990-1991

Bestandteil des Rahmenprogramms zur Forschung und technologischen Entwicklung (1987-1991) unter Teilaktivität 1.2: Strahlenschutz". Das Programm ist ein Nachfolger zum Programm 1985-1989 und soll dazu beitragen, die Forschungserfordernisse der Gemeinschaft auf diesem Gebiet zu erfüllen.

Enge Koordination mit den Gemeinschaftsprogrammen über Kernenergie, die Umwelt und Medizin wird durch regelmäßigen Informationsaustausch sichergestellt.
Zur Erzeugung wissenschaftlicher Kenntnisse für eine fortlaufende Aktualisierung grundlegender Sicherheitsnormen in Bezug auf ionisierende Strahlung, zur Beurteilung der Gesundheitsrisiken bei Unfällen, geringfügiger Strahlenexposition und neuen Anwendungsgebieten der Bestrahlung, zur Entwicklung normaler Gegenmaßnahmen sowie der Fähigkeit zur Handhabung von Krisen, und zur Formulierung von Umweltkriterien für Radioaktivität.
Drei Bereiche:

- Die Auswirkungen von Strahlen- und Radioaktivitätsexposition auf den Menschen:
. Messung der Strahlendosis und ihre Auslegung;
. Transfer und Verhalten von Radionukliden in der Umwelt;

- Konsequenzen der Strahlenexposition für den Menschen sowie deren Beurteilung, Verhütung und Behandlung:
. Stochastische Strahlungsauswirkungen;
. nichtstochastische Strahlungsauswirkungen;
. Strahlungsauswirkungen auf den im Entwicklungsstadium stehenden Organismus;

Risiken und Handhabung von Strahlenexposition:
. Beurteilung der Exposition des Menschen und die damit verbundenen Risiken;
. Optimierung und Handhabung von Strahlenschutz.
Mit Unterstützung durch den Ausschuß für Management und Koordination (CGC) von Strahlenschutz trägt die Kommission Verantwortung für die Durchführung des Programms mittels Forschungsaufträgen auf Kostenteilungsbasis, Studienaufträgen, Koordinierung von Maßnahmen und Zuschüssen. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewährung von Ausbildungs-und Mobilitätszuschüssen.

Die Kommission verteilt Infopacks in allen Sprachen der Gemeinschaft als Beipack zu Aufforderungen zur Angebotsabgabe, um die Chancengleichheit für Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren in den Mitgliedstaaten zu gewährleisten.

Aufträge und Zuschüsse werden gegebenenfalls nach einem Auswahlvorgang gewährt, der sich auf einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen stützt. Forschungsprojekte auf Kostenteilungsbasis sollten normalerweise von Teilnehmern aus mehr als einem Mitgliedstaat ausgeführt werden. Die Gemeinschaft kann bis zu 50% der Gesamtausgaben übernehmen bzw. - bei der Teilnahme von Universitäten oder Forschungsinstituten - bis zu 100% der Grenzkosten. In den von der Kommission abgeschlossenen Verträgen sind die Rechte und Pflichten der jeweiligen Parteien festgelegt, insbesondere die Vereinbarungen hinsichtlich Verbreitung, sowie zum Schutz und zur Ausschöpfung der Forschungsergebnisse.

Informationen, die sich aus der Umsetzung der auf Kostenteilungsbasis durchgeführten Maßnahmen ableiten, werden allen Mitgliedstaaten gleichermaßen zugänglich gemacht.

Nach Durchführung des Programms stellt die Kommission eine Bewertung der Ergebnisse an, über die sie dann dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vorlegt