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Gender Justice and Universal Jurisdiction for International Crimes: Uneasy Encounters or Avenues for Norm Transfer?

Projektbeschreibung

Geschlechtsspezifische internationale Straftaten vor nationalen Gerichten

Durch die universelle Gerichtsbarkeit können wichtige internationale Straftaten wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vor nationalen Gerichten verfolgt werden. Die Wirksamkeit dieser Gerichte im Bereich Geschlechtergerechtigkeit ist jedoch fragwürdig, da oft große Herausforderungen bei der Behandlung sexualisierter und geschlechtsspezifischer internationaler Straftaten (SGBC, sexual and gender-based international crimes) aufkommen. In der Wissenschaft wurden bisher die Gründe für die universelle Gerichtsbarkeit erörtert, die praktische Anwendung ist jedoch wenig erforscht. Unterstützt über die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen wird im Projekt GENDERUJ jetzt erforscht, wie nationale Gerichte die Herausforderungen durch SGBC bewältigen. Im Projekt wird die Durchführbarkeit der Übertragung von Normen von internationalen in nationale Rechtssysteme im Rahmen einer vergleichenden Studie zu Belgien, Deutschland, Frankreich und Kanada geprüft.

Ziel

Pursuant to universal jurisdiction, core international crimes (genocide, crimes against humanity and war crimes) are increasingly being adjudicated before domestic courts. Practitioners have, however, questioned their ability to form appropriate sites of gender justice. Indeed, domestic courts appear to encounter significant substantive, procedural, and institutional issues when prosecuting sexual and gender-based international crimes (SGBC). While academic debates have theoretically examined the rationale, legality, and politics of universal jurisdiction, its actual practice has received limited attention. Particularly, a robust academic study exploring the practical manifestations of gender justice – if any – in universal jurisdiction proceedings is yet outstanding.

Through a comparative socio-legal case study of the law and practice of three EU Member States (Belgium, France, and Germany) and one non-EU State (Canada), GENDERUJ will investigate the ability of domestic courts to respond to challenges posed by SGBC. Building on the rich feminist scholarship engaging with gender justice in international criminal law, the project will decipher whether norm transfer from international to national legal systems is possible. Ultimately, GENDERUJ will provide valuable theoretical and practical contributions to the domestic application of international criminal law.

Conducted under the supervision of Professor Damien Scalia at Université libre de Bruxelles, GENDERUJ will combine legal and sociological methods (actor mapping and semi-structured interviews). It will mobilise diverse fields of research, such as law, criminology, and victimology, and include a three-month secondment at the International Centre for Comparative Criminology of Université de Montréal. Bringing new subject knowledge as well as enhanced research and complementary skills, GENDERUJ will prepare the ER to lead a research group, obtain a tenure-track position and/or advanced funding.

Wissenschaftliches Gebiet (EuroSciVoc)

CORDIS klassifiziert Projekte mit EuroSciVoc, einer mehrsprachigen Taxonomie der Wissenschaftsbereiche, durch einen halbautomatischen Prozess, der auf Verfahren der Verarbeitung natürlicher Sprache beruht. Siehe: Das European Science Vocabulary.

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Schlüsselbegriffe

Schlüsselbegriffe des Projekts, wie vom Projektkoordinator angegeben. Nicht zu verwechseln mit der EuroSciVoc-Taxonomie (Wissenschaftliches Gebiet).

Programm/Programme

Mehrjährige Finanzierungsprogramme, in denen die Prioritäten der EU für Forschung und Innovation festgelegt sind.

Thema/Themen

Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen sind nach Themen gegliedert. Ein Thema definiert einen bestimmten Bereich oder ein Gebiet, zu dem Vorschläge eingereicht werden können. Die Beschreibung eines Themas umfasst seinen spezifischen Umfang und die erwarteten Auswirkungen des finanzierten Projekts.

Finanzierungsplan

Finanzierungsregelung (oder „Art der Maßnahme“) innerhalb eines Programms mit gemeinsamen Merkmalen. Sieht folgendes vor: den Umfang der finanzierten Maßnahmen, den Erstattungssatz, spezifische Bewertungskriterien für die Finanzierung und die Verwendung vereinfachter Kostenformen wie Pauschalbeträge.

HORIZON-TMA-MSCA-PF-EF - HORIZON TMA MSCA Postdoctoral Fellowships - European Fellowships

Alle im Rahmen dieses Finanzierungsinstruments finanzierten Projekte anzeigen

Aufforderung zur Vorschlagseinreichung

Verfahren zur Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen mit dem Ziel, eine EU-Finanzierung zu erhalten.

(öffnet in neuem Fenster) HORIZON-MSCA-2024-PF-01

Alle im Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen finanzierten Projekte anzeigen

Koordinator

UNIVERSITE LIBRE DE BRUXELLES
Netto-EU-Beitrag

Finanzieller Nettobeitrag der EU. Der Geldbetrag, den der Beteiligte erhält, abzüglich des EU-Beitrags an mit ihm verbundene Dritte. Berücksichtigt die Aufteilung des EU-Finanzbeitrags zwischen den direkten Begünstigten des Projekts und anderen Arten von Beteiligten, wie z. B. Dritten.

€ 200 400,00
Adresse
AVENUE FRANKLIN ROOSEVELT 50
1050 Bruxelles / Brussel
Belgien

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Region
Région de Bruxelles-Capitale/Brussels Hoofdstedelijk Gewest Région de Bruxelles-Capitale/ Brussels Hoofdstedelijk Gewest Arr. de Bruxelles-Capitale/Arr. Brussel-Hoofdstad
Aktivitätstyp
Higher or Secondary Education Establishments
Links
Gesamtkosten

Die Gesamtkosten, die dieser Organisation durch die Beteiligung am Projekt entstanden sind, einschließlich der direkten und indirekten Kosten. Dieser Betrag ist Teil des Gesamtbudgets des Projekts.

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