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IMPRoved food safety monitoring through Enhanced imaging nanoplaSmonicS

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Echtzeitüberwachung der Lebensmittelqualität

Um die Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten, werden sie auf verschiedenen Ebenen, von der Herstellung bis hin zum Verbrauch, überwacht. Europäische Wissenschaftler entwickeln nun ein tragbares und flexibles Gerät, um den Überwachungsvorgang zu beschleunigen.

Klimawandel und Umwelt

Die EU-Gesetzgebung zur Qualität von Lebensmitteln wird zunehmend strenger, um sicherzustellen, dass die Überwachung von tierischen Abfällen, Chemikalien, Krankheitserregern und Giften angemessen stattfindet. Um dies zu unterstützen, wird im EU-finanzierten Projekt "Improved food safety monitoring through enhanced imaging nanoplasmonics" (IMPRESS) ein tragbares Sensorgerät entwickelt. Einer der Hauptvorteile des IMPRESSOR-Systems sind dessen niedrige Kosten, sodass das Gerät von jedem Unternehmen genutzt werden kann, dass Lebensmittel herstellt oder vertreibt. Außerdem ermöglicht es die Messung mehrerer Schadstoffe mit einer einzigen Probe innerhalb von 15 Minuten. Das Gerät besteht aus einem austauschbaren Biochip, der darauf eingestellt werden kann, verschiedene Parameter der Lebensmittelqualität wie z. B. Allergene oder Gifte zu erkennen. Dieser ist mit einem nanoplasmonischen elektronischen Lesesystem zur Analyse und Bewertung der Ergebnisse verbunden. Während des ersten Berichtszeitraums des Projekts konzentrierten sich die Forscher auf die Entwicklung von Modell-Immuntests zum Nachweis von Gentamicin, Rinder-Kasein, Erdnüssen, Haselnüssen, Ei und Soja in Lebensmittelprodukten. Sie entwickelten außerdem Peptid-Targets für jedes Lebensmittelallergen und integrierten diese als Messfühler im Trägermaterial der Biochips. Die mehrschichtigen Biochips und verschiedenen monoklonalen Antikörper werden nun zusammen mit dem Biosensor-Prototypgerät von IMPRESSOR umfassenden Prüfungen mit unterschiedlichen Lebensmittelmatrizen unterzogen. Die Optimierung der Fluidik sowie weiterer Hardware- und Softwareparameter ist im Gange, um die Gesamtleistung des Sensors zu verbessern. Die Projektpartner, die sich zum Erreichen der Studienziele zusammenschlossen, verfügen über sich ergänzendes Fachwissen zu Biosensorentwicklung, Peptidsynthese und Lebensmittelsicherheitskontrolle. Die Anwendung des Systems durch die Industrie und Regulierungsbehörden werden die Lebensmittelüberwachung auf erschwingliche Weise beschleunigen und die Gesamtqualität von Lebensmittelprodukten erhöhen.

Schlüsselbegriffe

Lebensmittelqualität, Überwachung, Gerät, Biochip, Allergen, Gift, Immuntest, Gentamicin, Rinder-Casein, Peptid

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18 September 2005