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Europas neue astronomische Infrastruktur

Ein EU-Team koordinierte die europäische astronomische Forschung und Planung für neue Anlagen. Das Konsortium unterstützte verschiedene Versammlungen und die Entwicklung von Technologien, einschließlich adaptiver Optiksysteme, die auf dem European Extrem Large Telescope (E-ELT) eingesetzt werden sollen.

Weltraum

In den vergangenen Jahren ist die Erwartung, dass ältere astronomische Forschungsinfrastrukturen ersetzt würden, vor allem aus Kostengründen nicht gelungen. Nur wenige neue Anlagen wurden in Betrieb genommen, so dass die bestehende Infrastruktur den Großteil der Forschung fortsetzen konnte, wenn auch in intelligenter und kollaborativer Weise. Das von der EU finanzierte Projekt OPTICON (Optical Infrared Coordination Network for Astronomy) koordinierte die multinationale Zusammenarbeit. Das aktuelle Projekt ist eine Erneuerung eines früheren RP6-Projekts mit dem gleichen Namen, das adaptive Optiksysteme für das SPHERE Spektropolarimeter entwickelt hat. Das neue Konsortium strukturierte die europäische astronomische Gemeinschaft durch Unterstützung der Forschung und unterstützte sowohl die Pläne für zukünftige Einrichtungen als auch die benötigten Technologien. OPTICON war für alle modernen mittelgroßen Teleskope verantwortlich und verwaltete zahlreiche Vernetzungen, transnationalen Zugang und gemeinsame Forschungsaktivitäten. Das Projekt unterstützte eine Reihe von wissenschaftlichen und technischen Treffen sowie Workshops. OPTICON organisierte darüber hinaus ein Schulungsprogramm, einschließlich High-Impact-Interferometrie- und Photonikkurse, die in Schulen und Workshops durchgeführt werden. % L% LOPTICON unterstützte auch technische Entwicklungen in der europäischen Optik / Infrarot-Astronomie. Insbesondere untersuchte das Team bahnbrechende Technologien. Das Konsortium unterstützte auch die Entwicklung von Instrumenten für das E-ELT, ein 39-Meter-Boden-Teleskop für Chile, das für die frühen 2020er Jahren geplant. Die Untersuchungen der adaptiven Optiktechnologien führten zu einzigartigen Ergebnissen, die für das E-ELT oft von entscheidender Bedeutung waren. Die Studien beurteilten und milderten die wichtigsten technischen Risiken für das E-ELT und werden laufende Designprogramme zur Verbesserung der wissenschaftlichen Produktivität unterstützen. Die Forscher führten die theoretische Entwicklung von adaptiven Optiksystemen durch, gefolgt von experimentellen Tests. Mit dem CANARY-Instrument für das William Herschel-Teleskop erreichten die Mitglieder des Konsortiums Weltneuheiten im Bereich der tomographischen adaptiven Weitfeld-Optik. Eine Spin-off-Entwicklung sind faseroptische 3D-Biegesensoren für den Einsatz in verschiedenen Forschungszweigen. Das System ist empfindlich genug, um die Verformungen in einer menschlichen Brust zu erkennen, die durch den Herzschlag verursacht wird. OPTICON lieferte qualitativ hochwertige Werkzeuge für die astronomische Gemeinschaft und unterstützte neue Entwicklungen auf diesem Gebiet. Die Förderung der Vernetzung und Ausbildung half auch Interessen zu pflegen und Fähigkeiten zu teilen.

Schlüsselbegriffe

Adaptive Optik, OPTICON, Astronomie, 3D Biegesensoren

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