Schutz von historischen Kupferartefakten
Es ist möglich, unterschiedliche Kupfersulfatarten sowie ihre Verbindungen auf komplexen Patinaoberflächen zu identifizieren, ihre Schichtzusammensetzung zu ermitteln und ihre Schichtdicke im µm- bis mm-Bereich zu messen. Bei regelmäßiger Anwendung ist es möglich, mit dieser einfachen Methode Veränderungen der Struktur und chemischen Zusammensetzung von gefährdeten Kupferartefakten festzustellen. Dadurch können Anzeichen zunehmender Defekte entdeckt and frühzeitig behandelt werden. Als besonders nützlich für diese Tätigkeit hat sich die Entwicklung einer Miniaturversion der Geräte erwiesen. Damit könnte es mit Batteriebetrieb für Außenarbeiten vor Ort eingesetzt werden. Die PAS- und PTDS-Geräte wurden sowohl an künstlich hergestellten wie auch echten Probestücken aus Kupfer und auf Kupferbasis erfolgreich getestet. Damit die Geräte für breitere Anwendungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet genutzt werden können, bedarf es der Entwicklung einer batteriegespeisten Elektronik und der Anpassung der PAS/PTDS-Sensoren an raue Oberflächen. Die Geräte stehen zur Vorführung bereit.